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200 Spezialisten bei Gefahrgutunfall Beißende Flüssigkeit in Wildeshausen ausgelaufen

Von Reiner Haase | 07.07.2015, 13:44 Uhr

200 Spezialisten der Rettungskräfte haben in Wildeshausen einen Gefahrgutunfall bekämpft. Die beißende Flüssigkeit erwies sich als weniger gefährlich als zunächst befürchtet.

Aus einem mit Gefahrgut beladenen Lastwagen tropfende Flüssigkeit hat in der Nacht zum Dienstag in Wildeshausen einen Großeinsatz der Rettungskräfte ausgelöst.

Behälter geplatzt

Der Lastzug war an der Wilhelm-Maybach-Straße im Gewerbegebiet an der Düngstruper Straße abgestellt, und über eine Stunde lang war unklar, welcher Art die Flüssigkeit aus einem geplatzten Behälter war. Schließlich wurde ermittelt, dass es sich um ein Poliermittel handelte, das scharf riecht und stark entfettend wirkt, aber weitgehend ungefährlich ist.

Rund 200 Spezialisten im Einsatz

Nach und nach wurden rund 200 Einsatzkräfte der Polizei und der Feuerwehr zum Einsatzort beordert, nachdem zwei Laswagenfahrerinnen den leckenden Anhänger entdeckt und einen Notruf abgesetzt hatten. Die Freiwillige Feuerwehr Wildeshausen und der Gefahrgutzug des Landkreises wurden um 0.51 Uhr alarmiert, später noch die Technische Ermittlungsgruppe Umwelt der Polizei, der Dekontaminationszug der Feuerwehr Bergedorf und andere Spezialkräfte der Feuerwehren im Landkreis.

Weiträumige Absperrung

Der Einsatzort war bis 3.45 Uhr weiträumig abgesperrt. Die beiden Lastwagenfahrerinen wurden im Krankenhaus untersucht und als unverletzt entlassen.