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21 Aussteller und Gruppen beim Melkhus Klosterfest in Bergedorf mit Engel und „bösem Gerd“

Von Katja Butschbach | 05.06.2015, 18:47 Uhr

Neben buntem Markttreiben rückt Sonntag, 7. Juni 2015, beim Klosterfest in Bergedorf die Verbindung von Landwirtschafts- und Klostergeschichte in den Blickpunkt. Fünf neue Aussteller sind dabei.

Die Geschichte von Landwirtschaft und Kloster ist eng verbunden: Das will Gerd Logemann am Sonntag, 7. Juni, beim Klosterfest rund um sein Melkhus in Bergedorf zeigen. Ab 11 Uhr sind dann Markt und Musik geplant – es gibt Klosterbier, Brot und Forelle; die Kinder können die Tiere besuchen.

„Wir profitieren von der Forschungsarbeit in den Klöstern“, sagt Logemann. Wie man Frischkäse machen kann, entdeckte ein Mönch allerdings zufällig, als er Milch in einem Kalbsmagen aufbewahrte.

Vor allem den jungen Besuchern will Logemann zeigen, wie die Milch entsteht. „Da gibt es viel Aufklärungsbedarf.“ Die Imkerei als Teil der Landwirtschaft ist bei dem Fest ebenfalls dabei. Imker Götz Neuber aus Klattenhof hat den „bösen Gerd“ im Gepäck: einen Honiglikör, der zunächst süß und dann sehr scharf schmeckt. Aus Honig, Waldhimbeere, Kornelkirsche, Chili und weiteren geheimen Zutaten wird das tiefrote Getränk zubereitet, das seinen Namen von Raubritter Gerd von der Welsburg hat.

Für das Klosterfest beim Melkhus hat Logemann fünf neue Gruppen und Aussteller gewonnen - insgesamt sind 21 dabei: Die Jungjäger Bergedorf sind mit einem Wildwagen vor Ort, Alexandra Winter aus Heinefelde präsentiert Leder und Schmuck. Engel und Hufeisen schmiedet Burkhard Brandt – ihn entdeckte Logemann beim Erdbeer- und Spargelfest in Delmenhorst. Er passe gut zu der Engelswiese beim Kloster. Erstmals spielen auch die Jagdhornbläser Sager Heide beim Klosterfest auf, und Anja Brunkhorst aus Wildeshausen bringt Seifen mit.

Der Eintritt ist frei.