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23 neue Gesichter Rekord-Mitgliederzahl bei Ganter-Markt Ganderkesee

Von Alexandra Wolff | 18.04.2018, 21:30 Uhr

Den Familientag hatte der Ganter-Markt zwar absagen müssen, aber bei der Mitgliederversammlung des Gewerbevereins gab es viel Positives zu berichten. Die Projektgruppe Planung soll neugegründet werden und: Der Verein hat 106 Mitglieder zu verzeichnen – so viele wie nie zuvor.

Bei ihrer Mitgliederversammlung am 17. April im Airfield Hotel in Ganderkesee konnte die Werbegemeinschaft Ganter-Markt eine Rekordzahl bei den Mitgliedern verkünden: „Seit der letzten Jahreshauptversammlung sind 23 Mitglieder hinzugekommen. Ganter-Markt hat jetzt 106 Mitglieder“, sagte der erste Vorsitzende Timo Vetter im dk-Gespräch. „Gerade bei unserer Gewerbeschau sind viele neu dazugekommen.“ Darunter seien nicht nur Gewerbetreibende, sondern auch auffallend viele Vereine und Fördermitglieder, also Privatpersonen. „Die Privatpersonen haben gesagt: ‚Wir haben zwar nichts davon, bei euch Mitglied zu sein, aber wir finden toll, was ihr macht‘“, erzählte Vetter. „Das geht natürlich runter wie Öl.“

Außerdem wurde bei der Mitgliederversammlung beschlossen, die Projektgruppe Planung wieder ins Leben zu rufen. Sechs Personen haben sich spontan zusammengefunden, die für mehr Aktionen an der Rathausstraße, aber auch an den umliegenden Straßen sorgen wollen.

Familientag soll 2020 stattfinden

Und das, obwohl Ganter-Markt gerade erst den Familientag absagen musste. „Als der Familientag vor zwei Jahren das erste Mal stattfand, lief alles super“, sagte der Vorsitzende. „Aber in diesem Jahr hatten wir nur zwei definitive Zusagen. Wären es wenigstens zehn gewesen, hätte man den anderen Geschäften hinterhertelefonieren können, ob sie nicht doch teilnehmen möchten. Aber bei einer derart geringen Resonanz ist das aussichtslos.“

Vetter lobte dabei ausdrücklich die Arbeit von Susanne und Manfred Neugebauer, die bei Ganter-Markt die Veranstaltungen planen und durchführen: „Sie fuhren mit dem Fahrrad die Betriebe ab, haben fast 140 Einladungen überreicht – es gab also eine persönliche Ansprache, dennoch war die Resonanz sehr gering.“ In zwei Jahren will Vetter es noch einmal versuchen, mit dem Hinweis, dass eine Rückmeldung wirklich wichtig ist: „Außerdem ist so ein Familientag doch eine gute Möglichkeit, Azubis zu werben.“