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2400 Bücher verkauft Bücherbasar für Nachhilfeprojekt in Ganderkesee

Von Katja Butschbach | 08.11.2015, 19:47 Uhr

2400 Bücher sind beim Bücherbasar der Rotarier und des Inner Wheel Clubs in Ganderkesee verkauft worden. Die Organisatoren zeigten sich zufrieden.

Die roten Bücherkisten stehen wohlsortiert in der Mensa des Schulzentrums Ganderkesee. Romane, Kochbücher, Sachbücher zu Religion, Kinder- und Jugendbücher und noch vieles mehr sind hier zu finden – die Kosten liegen bei jeweils einem Euro. Überall suchen die Gäste, tragen kleine Bücherstapel.

Beim Bücherbasar der Rotarier und des Inner Wheel Clubs Wildeshausen sind am Sonntag 2400 Bücher verkauft worden. „Wir sind zufrieden“, sagt Dr. Klaus Handke vom Rotary Club Ganderkesee. Im Vorjahr waren zwar 3000 Bücher verkauft worden, dies rechnete Handke aber den Witterungsverhältnissen zu. Diesen Sonntag sei das Wetter so gut gewesen, dass die Menschen lieber draußen bummelten.

Hilfe für Nachhilfeprojekt

Der Erlös von 2400 Euro fließt in das Nachhilfeprojekt „Schüler helfen Schülern“. Bereits im dritten Jahr, so berichtet Dr. Klaus Handke, wird der Bücherbasar in dieser Form organisiert. Über das Jahr werden bei ihm zuhause 20000 Bücher abgegeben. 12000 gingen in den Verkauf. Schlecht erhaltene Werke wurden zuvor aussortiert, und auch das Sortieren in über 30 Kategorien nahm viel Zeit in Anspruch. 600 rote Kisten seien es insgesamt gewesen, so Handke. „Es ist das größte Projekt, das wir hier haben“, sagte Handke. Es gebe ein gutes Gemeinschaftsgefühl bei diesem Projekt für den guten Zweck, freute sich Handke.

Schüler helfen mit

Die Rotarier organisieren den Basar gemeinsam mit dem Inner Wheel Club Wildeshausen. Gabriele Ahrens, Clubmeisterin, ist mit dem Sortieren und ständigem Aufräumen befasst. Die Bücher sollen so liegen, dass die Kunden die Buchrücken und -titel sehen können. Die Frauen des Clubs, die sich untereinander Freundinnen nennen, haben sich auch um Kaffee und Kuchen gekümmert. Schon zum Start sei der Basar gut angelaufen, freute sie sich.

Aktiv dabei waren auch zehn Schüler von Oberschule und Gymnasium, was Handke besonders freute: Christin, Teresa, Finja und Leandra aus der Klasse 6d des Gymnasiums etwa sortierten Bücher. „Es macht Spaß, hier mit Freundinnen zusammen zu sein“, erklärte Christin. Elternvertreterin Nicole Strickland unterstützte das Projekt gerne. Sie erklärte, dass Nachhilfe nicht für jeden finanzierbar sei.