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6. Ganderkeseer Schüler-Kunstpreis Junge Künstler zeigen sich im Kulturhaus Müller

Von Lennart Bonk, Lennart Bonk | 17.06.2017, 16:28 Uhr

Viele Beiträge, viele Preisträger: 19 Schüler und Gruppen wurden mit dem Ganderkeser Schüler-Kunstpreis ausgezeichnet. Bis zum 9. Juli sind im Haus Müller 58 Werke zu sehen.

Collagen, Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und sogar ein Mobile: Die Wände und Fensterbänke im Kulturhaus Müller haben ihre Aufnahmekapazitäten an Kunstwerken erreicht. Am Freitag hat die Ausstellung „Mobil durch Zeit und Raum – Mobilität Gestern – Heute – Morgen“ ihre Vernissage gefeiert. Sie zeigt insgesamt 58 Kunstwerke, die im Kunstunterricht an sieben Schulen in der Gemeinde entstanden sind.

19 Schüler und Gruppen wurden ausgezeichnet

Im Rahmen der Vernissage wurde der mittlerweile sechste Ganderkeseer Schüler-Kuntspreis verliehen. In jeder Kategorie prämierte eine Fachjury jeweils die besten drei Beiträge. Zudem wurden Sonderpreise ausgelobt. Insgesamt 19 Schüler und Gruppen konnten am Ende des Abends mit einem Preis die Heimreise antreten.

Bennet Keller siegt in der Sekundarstufe II

Darunter auch der 17-jährige Bennet Keller, der mit seinem Beitrag den 1. Preis in der Sekundarstufe gewonnen hat. Sein Werk mit dem Titel „18. Geburtstag – Eine Interpretation“ überzeugte die Jury. Insgesamt acht Stunden verbrachte er mit der Gestaltung. Dabei wandte er eine Spachteltechnik an. „Ich wollte mal etwas Neues ausprobieren. Da hat mich meine Lehrerin auf die Spachteltechnik gebracht. Das ist mein erstes Werk mit dieser Technik“, berichtete der junge Künstler, der beim Kunstpreis vor vier Jahren mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Das Motiv zeigt einen aus allen Wolken fallenden Heranwachsenden und soll auf die Verantwortung anspielen, die das 18. Lebensjahr mit sich bringt. „Der 18. Geburtstag ist sozusagen der Fall heraus aus der Kindheit“, erklärt der junge Ganderkeseer Künstler.

„Große Vielfalt“ macht Ausstellung aus

Insbesondere die „große Vielfalt“ mache die Ausstellung im Haus Müller aus, meinte Harald Menkens, 1. Vorsitzender des Freundeskreises Kulturhaus Müller, in seiner Begrüßungsrede. Die Ausstellung ist bis zum 9. Juli jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr im Kulturhaus Müller zu sehen.