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Ahlhorner Dreieck Mehrere Unfälle nach Hagelschauer auf A1 und A29

Von Biljana Neloska | 17.01.2019, 18:03 Uhr

Wegen eines Hagelschauers ist es am Donnerstag zu mehreren Verkehrsunfällen auf den Autobahnen 1 und 29 im Bereich des Ahlhorner Dreiecks gekommen.

Wie die Polizei mitteilt, ist es wegen eines Hagelschauers und folgender Straßenglätte am Donnerstagnachmittag auf den Autobahnen 1 und 29 zu mehreren Unfällen gekommen. Der erste Unfall wurde um 13.26 Uhr gemeldet. Ein 69-jähriger Belgier befuhr die A1 in Richtung Hamburg und geriet einen Kilometer hinter dem Ahlhorner Dreieck mit seinem Subaru ins Schleudern. Er verlor die Kontrolle und kam mit seinem Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab. Nach dem Zusammenstoß mit der Schutzplanke kam das Auto auf dem Standstreifen zum Stehen. Der Subaru war nicht mehr fahrbereit. Die Polizei schätzte den Schaden auf 2.000 Euro.

Fahrer verliert Kontrolle über Audi

Im selben Bereich der A1, allerdings in Richtung Münster, verlor ein 58-jähriger Mann aus dem Kreis Wesel gegen 13.30 Uhr die Kontrolle über seinen Audi. Zunächst geriet er im Bereich der mittleren Schutzplanke auf den Grünstreifen, schleuderte dann quer über die gesamte Fahrbahn und prallte in die äußeren Schutzplanken. Auch der Audi war nicht mehr fahrbereit und kam auf dem Standstreifen zum Stillstand. Der Schaden wurde mit 25.000 Euro beziffert.

Zeitgleich Unfall auf A29

Zeitgleich verlor eine 26-jährige Frau aus Oldenburg auf der A29 die Kontrolle über ihren Mercedes und prallte einen Kilometer vor dem Ahlhorner Dreieck nach rechts gegen die Schutzplanken. Durch diesen Zusammenstoß wurde das rechte Vorderrad ihres Wagens abgerissen. In der Folge drehte sich der Mercedes mehrfach und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Das Auto war nicht mehr fahrbereit und blockierte beide Fahrstreifen. Der Schaden wurde auf 15.000 Euro geschätzt. Zwar wurde der Verkehr über den Standstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet, trotzdem bildete sich zwischen der Anschlussstelle Ahlhorn und dem Ahlhorner Dreieck ein Stau von ungefähr zwei Kilometern Länge.

Stau und Auffahrunfall

In diesem Stau ereignete sich gegen 13:50 Uhr noch ein Auffahrunfall. Eine 19-jährige Frau aus Dinklage übersah den Stau und fuhr mit ihrem Auto auf den stehenden Kleintransporter eines 60-Jährigen aus Vechta auf. Der entstandene Schaden wurde hier auf 7.000 Euro geschätzt.