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„Aktion mit Aha-Effekt“ Kulturhaus Müller feiert „Weiße Nacht“ in Ganderkesee

Von Jasmin Johannsen | 06.08.2017, 18:59 Uhr

Weißgekleidete Menschen soweit das Auge reicht: Stilvoll und in gemütlicher Atmosphäre haben am Samstagabend rund 120 Gäste das Sommerfest im Kulturhaus Müller gefeiert.

„Die ‚Weiße Nacht‘ hat ja rund um die Welt vielerorts schon Tradition, das ist einfach eine Aktion mit Aha-Effekt“, erklärte Dr. Wiebke Steinmetz, Leiterin des Kulturhauses Müller am Samstagabend mit Blick auf das diesjährige Sommerfest-Motto. Nachdem zuvor schon „Very British“ oder ganz im Sinne des „Flower Power“ gefeiert wurde, dominierte im Sommergarten des Kulturhauses in diesem Jahr nur eine Farbe: Weiß.

„Hensen & Blanke“ heizt Publikum ein

„Wenn die Gäste den Spaß mitmachen, dann ist es natürlich noch schöner“, merkte Steinmetz an. Ganz zur Freude der Kunsthistorikerin richteten sich die rund 120 Besucher auch fast alle nach der Vorgabe. Sogar das Duo „Hensen & Blanke“ stand in blütenweißer Garderobe auf der Bühne und lockte das Publikum zu später Stunde mit Rock- und Pop-Klassikern auf die Tanzfläche.

Sommerliches Ereignis

„Die Weiterbildung und das Vergnügen liegen bei diesem Sommerfest nah beieinander“, freute sich der regioVHS-Leiter Dr. Jens Kohne. Das Konzept der „Weißen Nacht“ sei ihm zuvor nicht bekannt gewesen, umso beeindruckter sei er nun von dem sommerlichen Ereignis, verkündete Kohne.

Farbenfrohe Ausstellung im Haus

Wer eine Pause von dem fröhlichen Treiben suchte, der konnte in den Innenräumen die Ausstellung „Natur – Vielfältiges und Irrtierendes“ von Annette Blanke bewundern. Ganz im Gegensatz zur dominierenden Farbe draußen erstrahlten die Ölbilder und Zeichnungen in bunten Farben.

Nächste Sommerfest schon in Planung

Es sei ein sehr erfolgreicher Abend gewesen, so Steinmetz. „Kurz vor Schluss war sogar der Wein ausverkauft“, fügte sie schmunzelnd hinzu. Auch für das nächste Jahr gebe es Pläne: Dann feiert die Regio-VHS 50-jähriges Bestehen. Das wolle man zusammen begehen. „Ein Motto wird es aber auch wieder geben“, verriett Steinmetz schon einmal vorab.