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Aktiv für den Klimaschutz Ganderkesee will Häuser sanieren und CO2sparen

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 02.03.2017, 20:24 Uhr

Im Rathaus sind Ganderkeseern Möglichkeiten zum Energiesparen im Haus und im Alltag aufgezeigt worden. Die Denkanstöße werden in Workshops vertieft.

Im Lichthof des Rathauses in Ganderkesee hat sich am Donnerstag alles ums Energiesparen am Haus und in der Wohnung gedreht. Zum Auftakt der geplanten energetischen Quartierssanierung war dort ein „Marktplatz Klimaschutz“ aufgebaut. Den Marktbesuchern wurden an fünf Ständen kleine und große Einsparmöglichkeiten anschaulich vor Augen geführt. „Wir wollen auch Ideen, Wünsche und Anregungen der Bürger sammeln“, sagte Silke Strüber zum Auftakt. Die Energiesparexpertin der Firma BEKS Energieeffizienz unterstützt die Gemeinde beim Konzept für die Quartierssanierung.

Dämmstoffe zum Anfassen

Hier Dämmstoffe zum Anfassen und ein Kasten, der die die Wärmeverluste durch einfach, doppelt und dreifach verglaste Fenster erspüren lässt, da ein Koffer mit Display im aufgeklappten Deckel, der genau anzeigt, mit welchem Stromverbrauch dieses oder jenes Leuchtmittel Licht ins Haus bringt: Die Informationsstände glänzen mit Anschaulichkeit. So ist das auch am Kohlendioxid-Rechner und an der Info-Tafel zur Elektromobilität. Beim Glücksrad geht es auch um Wissen, das mit Preisen, zum Beispiel Energiesparlampen und abschaltbaren Steckdosenleisten belohnt wird. Die Arbeitsgruppe „Prima Klima“ rundet das Marktangebot mit Auskünften zu ihrem Projekt „Prima Essen“ ab. Und draußen vor dem Rathaus hat der Ganderkeseer Fahrradhändler Evers eine ganze Sammlung von Elektrofahrrädern aufgebaut.

Klimaschutz-Werkstatt folgt

Der Marktplatz sollte Neugier wecken und Aha-Effekte erzeugen; an die Arbeit gehen Ganderkeseer in einer Klimaschutz-Werkstatt am Mittwoch, 29. März, von 16 Uhr bis 19 Uhr im Rathaus. Dann werden die Themen energetische Sanierung von Wohngebäuden, Energiesparen im Haushalt, nachhaltige Mobilität und Aufwertung von Straßen, Grünanlagen und Gemeinschaftsflächen gründlich durchgearbeitet.

Anwohner sollen mitwirken

Strüber weist auch auf die Fragebögen hin, die bei Inkoop ausliegen. Die Anwohner sollen mit ihren Auskünften helfen, einen genaueren Überblick über die Bausubstanz der Häuser und die Möglichkeiten energiesparender Veränderungen im ausgewählten Quartier zu gewinnen.