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Amazone investiert in Hude Amazonen-Werke investieren in Hude 20 Millionen

Von Reiner Haase | 01.07.2015, 21:17 Uhr

Mit einer neuen Lackiererei in Altmoorhausen stärken die Amazonen-Werke ihren Standort Hude. Auf der 20-Millionen-Baustelle wurde das Richtfest gefeiert.

Die Amazonen-Werke haben am Mittwoch in Altmoorhausen die Halbzeit am Neubau einer Lackiererei gefeiert. Wenn die ersten Landmaschinen-Bauteile wie geplant im Sommer 2016 in den Amazone-Farben Grün-Orange besprüht werden, ist ein Meilenstein erreicht: „Wir investieren in die Farbgebungsanlage in Altmoorhausen 20 Millionen Euro. Das ist die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte“, betont Geschäftsführer Dr. Stephan Evers. Er kündigt eine Lackiererei mit zukunftsweisenden Umweltstandards an und ist überzeugt, dass die Amazone-Maschinen so viel an Qualität zulegen, dass größere Marktanteile erobert werden können.

Huder Werksteile ausgelastet

Im Gewerbegebiet Altmoorhausen feierte Amazone jetzt das vierte Richtfest seit 2008; in den anderen Abschnitten mit sieben Werkhallen werden Landmaschinen montiert. Bei Amazone im Huder Ortskern werden im Werk Süd Maschinenteile gefertigt und im Werk Nord Maschinen entwickelt. Auf lange Sicht werde der Standort Hude komplett nach Altmoorhausen verlagert, sagt Geschäftsführer Evers. „Pläne dafür haben wir aber noch nicht. Erstmal wollen wir das Projekt Farbgebungsanlage ordentlich ins Laufen bringen“, erklärt er.

Auf Dauer über 600 Mitarbeiter

„Diese Investition ist ein Bekenntnis zu Hude“, freut sich Bürgermeister Holger Lebedinzew. Zum Firmenerfolg trage die günstige Lage nahe der Autobahn 28 bei. „Die Gemeinde wird weiter für ihren größten Arbeitgeber und seine Beschäftigten da sein“, kündigt er an. Die Gewerbesteuereinnahme schwanke je nach Geschäftsverlauf. Eine Konstante für den Gemeindehaushalt ist aber die Einkommensteuer: In Hude beschäftigt Amazone 635 Mitarbeiter. Das soll laut Geschäftsführer Evers auch so bleiben.

Geschäft in Russland erholt sich

Evers und Lebedinzew blicken auch auf die politische Großwetterlage. Das Amazone-Werk in Samara/Russland wertet der Bürgermeister in einer Zeit politischer Spannungen als Beitrag zur Völkerverständigung. Nach einem Abschwung habe sich das Geschäft stabilisiert, weil sich der Wechselkurs des Rubels erholt habe, berichtet Evers.

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