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Anmeldefrist für Musikprojekt endet Kinder und Jugendliche für „Plattslag“ in Ganderkesee gesucht

Von Thomas Deeken | 23.08.2018, 11:41 Uhr

Kinder und Jugendliche, die beim plattdeutschen Jugendmusikprojekt „Plattslag“ mitmachen wollen, sollten sich schnell entscheiden. Am Freitag, 24. August, endet die Anmeldefrist.

Noch bis Freitag, 24. August, können sich Kinder und Jugendliche melden, die Lust haben, beim plattdeutschen Jugendmusikprojekt „Plattslag“ mitzumachen. Auf die Bühne gehen soll es bei „6. Groden Plattdüütschen Week“ im November. Bis dahin gibt es jede Menge fachliche Unterstützung von Carsten Schulte und Jan Frerichs von der Ganderkeseer Musikschule.

Auftritt bei „Gala-Platte“

Die beiden Dozenten suchen Mädchen und Jungen, die in Ganderkesee zur Schule gehen, die Klassen fünf bis zwölf besuchen und Spaß am Plattdeutschen und an Musik haben. Mit ihnen soll eine Band mit möglichst vielen Sängern ins Leben gerufen werden, die bei der „Gala-Platte“, dem großen plattdeutschen Galaabend am Samstag, 17. November, bei Backenköhler in Stenum, auftritt.

Drei Stücke sollen einstudiert werden

Die Musiklehrer wollen gemeinsam mit den jungen Leuten drei Stücke einstudieren. Näheres wollten sie bisher nicht verraten. Nur so viel: Ein Stück soll von einer bekannten deutschen Gruppe kommen, „die sich auch mal auf Platt austobt“. Es soll ein traditionelles norddeutsches Lied im modernen Gewand geben. Und es ist daran gedacht, einen derzeit aktuellen deutschen Hit ins Plattdeutsche zu übersetzen. Wer mitmachen möchte, kann sich bis zum 24. August unter Telefon (04222) 44610 oder per E-Mail an m.saalfeld@ganderkesee.de anmelden. „Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Außerdem ist die Teilnahme komplett kostenfrei“, informiert Mitorganisatorin Meike Saalfeld von der Gemeindeverwaltung.

„Direkte und bildreiche Sprache“

Schulte und Frerichs ließen sich von Anfang an von der Idee des Organisationsteams der „Plattdüütschen Week“ begeistern. „Musikstücke in plattdeutscher Sprache haben wir bisher noch nicht im Repertoire“, erklären die Dozenten. „Nach kurzer Recherche waren jedoch beide der Ansicht, dass diese direkte und bildreiche Sprache tolle neue Möglichkeiten bietet“, berichtet Saalfeld.