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Apfeltag beim RUZ Ganderkeseer lernen alles rund ums Apfelsaftmachen

Von Mareike Bader | 01.10.2017, 17:01 Uhr

Für zu Lernen und zu Entdecken gab es beim Apfeltag am Umweltbildungszentrum Hollen. Am Ende gab es leckeren Most zu trinken.

„Die Kinder sollen heute etwas entdecken“, versprach Marvin Wawrzinek beim Apfeltag des Regionalen Umweltbildungszentrum Hollen (RUZ). Gute drei Stunden dauerte die Aktion, die zur Veranstaltungsreihe „25 Jahre – 25 Aktionen“ zum Jubiläumsjahr der Naturschutzstiftung gehört.

Zusammen ging es auf die Streuobstwiese neben dem RUZ, die vor 20 Jahren mit Unterstützung der Naturschutzstiftung vervollständigt wurde. „Das ist unser grünes Klassenzimmer hier“, sagte Wawrzinek zum Pavillon im Garten des RUZ. Die 14 Teilnehmer, die Jüngste war vier Jahre alt, lernten hier welche Äpfel für die Saftherstellung gesammelt werden.

Schon beim Sammeln wird sortiert

Dreckige Äpfel kann man etwa vor dem Pressen waschen. Druckstellen vom Herunterfallen kann man abschneiden, erklärte Wawrzinek. Faulige, angebissene oder ganz kleine Äpfel sollte man dagegen liegen lassen. Und dann ging es auch schon raus. Nach dem Sammeln kamen dann die weiteren Schritte: Waschen, Schneiden und Pressen. „Mein Lieblingsschritt ist das Trinken“, sagte Wawrzinek über das Endprodukt. Am Ende des Tages gab es selbst hergestellten Most.

Der 23-Jährige hatte vor vier Jahren beim RUZ ein Freiwilliges Ökologisches Jahr absolviert und ist immer noch bei den Apfelveranstaltungen aktiv. Dort lernen normalerweise Grundschüler alles rund um den Apfel und die Saftherstellung.