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Ausbildungspraktikum in England Helikopter-Simulator vermittelt nützliches Wissen

Von Reiner Haase | 08.06.2015, 20:38 Uhr

Mats Johansson, Auszubildender bei Hermes Systeme, ist gerade von einem Praktikum in England nach Wildeshausen zurückgekehrt. Der 21-Jährige ist begeistert.

Wildeshausen. Mats Johansson, Auszubildender bei Hermes Systeme in Wildeshausen, ist gerade von einem vierwöchigen Praktikum in Totnes, England, nach Wildeshausen zurückgekehrt. Der 21-Jährige ist begeistert: „Dort wurden Helikoptersimulatoren für militärische Übungszwecke hergestellt. Das war sehr spannend, da ich sowas vorher noch nicht gemacht habe. Dadurch konnte ich einige Kenntnisse vertiefen, die ich zu Hause nicht so oft brauche“, sagt er. Und er habe sich sprachlich sehr weiterentwickelt.

Für Geschäftsführer Ingo Hermes ist es mittlerweile eine Selbstverständlichkeit, dass pro Jahrgang einer seiner Auszubildenden ins Ausland geht: „Für uns ist das eine Anerkennung besonders guter Leistungen. Uns ist daran gelegen, dass sich die jungen Menschen nicht nur technisch, sondern auch persönlich weiterentwickeln.“ Die glückliche Nachwuchskraft ist von Ausbildungsleiter Hendrik Jüchter ausgewählt worden.

Beim Auslandspraktikums wurde der Betrieb von der Mobilitätsberatung der Handwerkskammer (HWK) Oldenburg unterstützt. Finanziell gefördert wurde der Aufenthalt über das EU-Förderprogramm „Erasmus+“. Den Eigenanteil, der nicht durch die Fördergelder gedeckt wurde, hat in diesem Fall die Firma übernommen.

Wer sich dafür interessiert, seinen Auszubildenden einen Auslandsaufenthalt zu ermöglichen, kann sich bei Kirsten Grundmann per Telefon unter (0441) 232 275 oder per E-Mail an grundmann@hwk-oldenburg.de melden.