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Aus für Party-Ära in Langenberg Ausnahmezustand beim "Fassboden"-Ende

Von Biljana Neloska | 25.02.2019, 20:56 Uhr

Einen großen Besucher-Ansturm gab es bei der letzten Party im Langenberger "Fassboden". Trotz Party-Ära-Ende könnte es aber in absehbarer Zukunft eine Alternative zur Tradtitonsdisco geben.

"Das war schon ein bisschen Ausnahmezustand. Ich hatte schon mit vielen Leuten gerechnet. Aber nicht mit so vielen", sagt Arne Wachtendorf, der die Disco "Fassboden" die vergangenen fünf Jahre betrieben hat.

Die letzte Sause

Zum "Final Countdown", der allerletzten Party in der Langenberger Disco, seien zahlreiche Stammgäste von früher gekommen, die den "Fassboden" noch aus ihrer Jugend kannten. "Es waren auch viele Eltern mit ihren Kindern da, um ihnen mal zu zeigen, wo sie früher feierten und vielleicht auch, wo Mama und Papa sich kennengelernt haben", lacht Wachtendorf.

Wie geht's weiter?

Doch jetzt ist die Party aus – wie geht es weiter? Nun seien erst mal Aufräumarbeiten angesagt. Wachtendorf halte aber auch schon Ausschau nach anderen Räumen für eine Disco. "Wir suchen was Neues. Mit etwas Glück können wir vielleicht im kommenden Herbst schon irgendwo anders aufmachen. Das hoffen und wünschen wir uns. Mal sehen, ob das so klappt", so Wachtendorf.

Alternative zum "Fassboden"

Wenn ja, soll der neue Betrieb auch als Alternative für Partygänger fungieren, die bislang Gäste im "Fassboden" waren, "weil Hude für junge Leute jetzt keinen Ort mehr zum Feiern hat“.

Zur Schließung kam es wegen Unstimmigkeiten mit dem Vermieter. „Der Theken- und Sanitärbereich müsste umfassend saniert werden“, so Wachtendorf. Leider habe er sich mit dem Eigentümer, einem Immobilienmakler aus Nürnberg, nicht einigen können. Der versucht nun, die Disco anderweitig zu vermieten. Wachtendorf hätte gern umgebaut und saniert. "Das wollte er nicht. Also musste ich die Notbremse ziehen und den Pachtvertrag auslaufen lassen."