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Ausschuss berät über Baugebiet Noch mehr Bauplätze an Orthstraße in Falkenburg in Sicht

Von Thomas Deeken | 21.11.2018, 09:16 Uhr

In Falkenburg könnte es bald neue Bauplätze geben. Die Ganderkeseer Politik diskutiert am Donnerstag im Ausschuss darüber, ob ein Bebauungsplan für den Bereich östlich Orthstraße und südlich Am Lindenhoff aufgestellt werden soll.

An der Orthstraße in Falkenburg wird möglicherweise das Baugebiet vergrößert. Dabei geht es laut Peter Meyer, Fachbereichsleiter Gemeindeentwicklung, um eine Fläche in der Größe von rund 1,1 Hektar südlich des Baugebiets Am Lindenhoff, in dem schon lange alle Flächen verkauft und bebaut sind. Ob dafür ein Bebauungsplan aufgestellt wird, soll im Ausschuss für Gemeindeentwicklung am Donnerstag, 22. November, beraten werden. Beginn der öffentlichen Sitzung ist um 18 Uhr im Ganderkeseer Rathaus.

Antrag der SPD-Fraktion

Die SPD-Fraktion hatte Ende Oktober beantragt, ein Bauleitplanverfahren für das zusätzliche Areal östlich der Orthstraße einzuleiten, nachdem sie mit Oliver Fleddermann, Geschäftsführer des Huder Bauunternehmens Hermann Tönjes, gesprochen hatte, der für das inzwischen abgeschlossene Baugebiet zuständig war. „Der Bauträger hat Interesse an der Restfläche und würde diese erschließen“, informiert SPD-Fraktionschef Werner Brakmann. Das hat auch Fleddermann auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigt. Schließlich gebe es nach wie vor eine hohe Nachfrage nach Grundstücken in Falkenburg.

Möglicherweise Platz für 15 Häuser

Das weiß auch Fachbereichsleiter Meyer: „Die große Nachfrage übertrifft weiterhin das Angebot“ – was jedoch nicht nur für Falkenburg, sondern auch für die gesamte Gemeinde gelte. Meyer zufolge könnten auf der zusätzlichen Fläche weitere 15 Häuser entstehen. Baustart für die Erschließungsarbeiten könnte im Herbst 2019 sein – wenn alles nach Plan und die Politik zustimmt.

Ausreichend Platz in Kindergarten und Schule

Die Verwaltung spricht in diesem Zusammenhang von einer „maßvollen Weiterentwicklung des Wohnstandortes Falkenburg“. Eine überschlägige Prüfung habe darüber ergeben, dass es auch noch Kapazitäten im Kindergarten und in der Grundschule gebe, sodass für diese Bereiche nicht neu diskutiert werden müsse. Wichtig für die SPD: Es müssten in dem neuen Baugebiet auch verbindlich sozial geförderte Wohnungen entstehen.

Gemeinde kauft Fläche am Heuweg

Unterdessen laufen die Arbeiten für das Baugebiet südlich Heuweg in Heide weiter. Die Gemeinde kauft dort das rund 9550 Quadratmeter große Grundstück und plant dort einen Mix aus Einfamilien- und Reihenhäusern. Etwa ein Drittel der Fläche sei für den öffentlich geförderten Wohnungsbau gedacht, informiert Meyer. Das sei auch schon mit der Bau- und Wohnungsgesellschaft GSG Oldenburg erörtert worden – mehr aber auch nicht.

Vermarktung noch nicht geklärt

Wie es später mit der Vermarktung der Grundstücke weitergeht, ist nach Angaben des Fachbereichsleiters bislang allerdings noch nicht geklärt: „Entweder suchen wir uns einen Investor oder wir machen es selbst.“