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Aussichtsturm in Planung Bürgerverein Hohenböken hat noch viele Ideen

Von Thomas Breuer | 19.03.2016, 18:59 Uhr

Mit seinen 145 Mitgliedern hat der Bürgerverein Hohenböken noch diverse Projekte auf dem Zettel. Das verdeutlichte die Jahreshauptversammlung am Freitagabend, auf der viele Themen angesprochen wurden.

Ein Hauptaugenmerk gilt dem Dorfplatz in der Bauerschaft, auf dem in den vergangenen Jahren schon einiges passiert ist. Bei hochsommerlichen Temperaturen von 37 Grad war erst Ende Juli 2015 der dortige Boule-Platz angelegt und beim Sommerfest im September offiziell vorgestellt worden. Für das Angebot möchte der Verein in nächster Zeit verstärkt werben, um noch mehr Leben auf die Fläche zu bringen.

Bei der Versammlung im Domizil des Reitervereins Hohenböken schenkten die rund 30 anwesenden Mitglieder dem Vorstandsteam um den Vorsitzenden Hans-Joachim Wallenhorst das Vertrauen für eine weitere Amtszeit. Nächstes Projekt auf dem Dorfplatz ist nach Wallenhorsts Worten das Schaffen einer Möglichkeit zum Schach spielen, die sich einige Mitglieder wünschen. Noch ist offen, ob ein witterungsunabhängiges Plätzchen eingerichtet werden soll und die Schachfreunde Brett und Figuren mitbringen oder ob ein großes Schachfeld mit überdimensionalen Figuren entsteht.

Im Regelfall wird auf Eigenmittel zurückgegriffen

„Jedes Jahr etwas Neues“, umreißt Wallenhorst die Maxime des Bürgervereins. Alles, was entsteht, basiert im Regelfall auf Eigenmitteln. Deren Grundlage sind die Mitgliedsbeiträge oder auch Spenden, die fließen, wenn etwa das Backhaus von Externen genutzt wird.

Gedanken macht sich der Zusammenschluss auch um eine weitere Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Hohenbökener See. Für den auch von vielen Auswärtigen frequentierten Bereich Bereich ist an neue Fahrradabstellmöglichkeiten, Ruhebänke und Infotafeln gedacht.

Weiter am Herzen liegt den Menschen in Hohenböken die Verkehrssicherheit entlang der Straßen in ihrem Einzugsgebiet, wozu während der Versammlung auch der Dialog mit Bauamtsleiter Peter Meyer geführt werden konnte. Sorge bereitete lange, dass der Verkehr von der breiten Huder Straße zu schnell in den Ortsteil einfuhr. Eine Verbesserung, sagte der Vorsitzende, sei die Verbreiterung des Gehwegs auf der Nordseite allemal. Die Querungshilfe an der Einmündung Fischbeckstraße fehle aber weiterhin. Genauso müsse in einem zweiten Bauabschnitt noch die Verbreiterung des Gehwegs bis zum Grenzweg erfolgen.

Touristischer Anziehungspunkt als ein Wunsch

Als Projekt mit erhoffter touristischer Anziehungskraft verfolgt der Bürgerverein weiterhin den Plan, am Ammerweg in unmittelbarer Nähe zur Huder Straße einen Aussichtsturm zu errichten. „Das gäbe einen Blick vom Rand der Wildeshauser Geest bis in die Wesermarsch“, wirbt Wallenhorst für das Vorhaben.

Weil der Bürgerverein unheimlich viele Ideen im Köcher hat, soll in absehbarer Zeit erst einmal genau festgelegt werden, welches die nächsten Projekte sind, in die man seine Kraft stecken will. Dazu dürfte auf jeden Fall die Vervollständigung des Radweges rund um den Hasbruch gehören. Hier hapert es, weil die Verbindung vom Hohenbökener Moor nach Hude noch ein sehr sandiges Teilstück aufweist. In dieser Sache soll es laut Wallenhorst bald einen Termin mit Vertretern beider Gemeinden geben.