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Ausstellung „Black and White“ Huder Kunst im Spannungsfeld der Extreme

Von Thorsten Konkel | 19.10.2015, 22:00 Uhr

Black and White“ nennt der Bildhauer Wolf E. Schultz seine am vergangenen Samstag im Skulpturenhaus des Huder Klosterbezirks eröffnete Ausstellung.

Die Aufmerksamkeit der Besucher lenkt Schultz diesmal auf die Extreme – Schwarz und Weiß. Nuancen zwischen schwarzen und weißen Oberflächen warten ebenso auf ihre Entdeckung wie Graustufen.

„In meiner Arbeit will ich echt sein, bei mir selbst sein, das heißt, authentisch sein – ohne Gedanken an den Markt oder andere Fremdbestimmungen“, beteuert der Künstler.

Bronzeplastik enthüllt

Auch eine neue Bronzeplastik wurde am Samstag zum Auftakt der Ausstellung enthüllt. Bereits Anfang der 1980er Jahre hatte Schultz seine Plastik „Prävitales“ aus Holz geschaffen. Um die Skulptur neben der Klosterruine vor dem Verfall zu bewahren, schuf der Bildhauer nun einen Abguss in Bronze.

Künstlerische Fotos im OldenburgerHospiz

Von Dienstag, 21. Oktober, an und dann bis zum 15. Januar 2016, sind Werke des Huder Künstlers auch im Oldenburger Hospiz St. Peter an der Georgstraße 23 zu sehen: 35 großformatige Fotografien bilden „geheimnisvolle Gesichter des Waldes“ ab. Die Wanderausstellung ist seit 2007 unterwegs. „Bei einer Wanderung durch den Hasbruch fühlte ich mich beobachtet“, sagt Schultz. In Bäumen entdeckte der Künstler durch seinen Fotoapparat „Gesichter der Waldgeister“.