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Auto prallt gegen Werbetafel Kurze Verfolgungsjagd endet in Ganderkesee mit Unfall

Von Lennart Bonk, Lennart Bonk | 08.11.2017, 12:52 Uhr

Ein 17-jähriger Delmenhorster hat sich mit der Autobahnpolizei Alhorn eine kurze Verfolgungsjagd in Ganderkesee geliefert. Die Spritztour endete mit einem Zusammenprall mit einer Werbetafel.

Ein jähes Ende hat am Montagabend eine Spritztour eines 17-jährigen Delmenhorsters in Ganderkesee genommen. Der Autobahnpolizei Alhorn ist bei einer Streifenfahrt gegen 20.45 Uhr der 17-Jährige aufgefallen, der am Steuer eines Mercedes Benz saß, dem das vordere Kennzeichen fehlte. Bei dem Versuch der Beamten, das Auto zur Kontrolle anzuhalten, beschleunigte der Mercedes.

Auto prallt gegen Werbetafel

Die Polizeibeamten stellen sich daraufhin mit eingeschaltetem Blaulicht in den Fahrtweg. Der 17-jährige Fahrer umkurvte den Streifenwagen über den angrenzenden Radweg. Die Flucht vor den Gesetzeshütern fand jedoch ein schnelles Ende als er mit dem Mercedes im Bereich der Grüppenbührener Straße/Am Schürbusch in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn abkam. Hierbei prallte der Pkw mit einem Verkehrszeichen, einem Straßennamensschild und einer Werbetafel der Gemeinde Ganderkesee zusammen. Die Wucht des Aufpralls riss sogar teile der Schilder aus der Verankerung.

Flucht zu Fuß

Seine Flucht setzte er zu Fuß fort, konnte jedoch schnell von den Beamten eingeholt und festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass der junge Mann nicht nur ohne Führerschein seine Spritztour angetreten ist, sondern zudem auch ohne Einverständnis, des Fahrzeughalters das Auto an sich genommen hat. Als Beifahrer hatte er seinen ebenfalls 17-jährigen Freund dabei.

6000 Euro Schaden

Den Delmenhorster erwartet nun eine Strafanzeige wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, unerlaubtem Entfernens vom Unfallort und unbefugten Gebrauchs des Autos. Es entstand am Mercedes Benz ein wirtschaftlicher Totalschaden. Insgesamt schätzt die Polizei den Schaden am Auto und an den Schildern auf rund 6000 Euro. Die beiden Jugendlichen wurden nach der teuren Spritztour an ihre Erziehungsberechtigten übergeben.