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Bäder in Ganderkesee Nach frühem Saisonstart viel Programm im Freibad

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 20.04.2018, 00:11 Uhr

Das Freibad Ganderkesee geht mit einem bunten Aktionsprogramm in die letzte Saison vor der Sanierung. Das „Saunahuus“ stößt in Spitzenzeiten an die Grenzen seiner Kapazitäten.

Das Ganderkeseer Bäder-Team um Geschäftsführer Henry Peukert hat die Freibad-Saison bis zum Ende durchgeplant, bevor sie begonnen hat. Dem auf Sonntag, 29. April, außergewöhnlich frühzeitig terminierten Saisonstart folgen in der Saison vor dem großen Umbau ab Montag, 3. September mit geschlossenem Freibad in der Saison 2019 Aktionen wie ein Wettrutschen, ein „Mermaiding“, „Aquaball“ und eine Poolparty.

Zirkusprojekt in den Ferien

In den Sommerferien hat das Freibad ein Zirkusprojekt für Kinder zu Gast. Die Wassergymnastik im Freibadpool kann in den Sommerferien kostenlos mitgemacht werden. Mit der DLRG wird an mehreren Sonnabenden ein Schnuppertauchen angeboten. Am Tag vor dem Umbau, am Sonntag, 2. August, gibt es erstmals in Ganderkesee ein Hundeschwimmen.

Heiß begehrte Kurse

Das miese Wetter im Sommer hat dem Freibad im letzten Jahr die Besucherstatistik verhagelt. „Wir haben 42.700 Besucher gezählt. In guten Jahren sind es 52.000 Besucher“, berichtete Peukert am Donnerstagabend im Sozialausschuss des Ganderkeseer Gemeinderats. Er stufte die mit der Sanierung des Freibads anstehende Erweiterung des Lehrschwimmbeckens trotz der Konkurrenz in umliegenden Bädern als sehr sinnvoll ein: „Gesundheits- und Schwimmkurse sind heiß begehrt.“

„Saunahuus“ an 40.000-er-Marke

Beliebt und bestens besucht und bewertet ist laut Peukerts Bericht das Saunahuus. Im letzten Jahr wurden 38.000 Besucher gezählt. Die Zahlen des ersten Quartals deuten darauf hin, dass 2018 die Marke von 40.000 Besuchern geknackt werden kann. Allerdings ist zu besonders begehrten Zeiten die Kapazitätsgrenze erreicht. Bei 120 bis 130 Besuchern werde niemand mehr eingelassen. „Es macht keinen Spaß, Leute nach Hause zu schicken“, sagte Peukert. Er hat Gäste beobachtet, die zwei Stunden lang auf dem Parkplatz gewartet haben. Sein Tipp: Kommen Sie dienstags um 10 Uhr. Dann teilen Sie sich die Schwitz- und Ruheräume mit 30 bis 40 anderen Gästen.“

Wachsender Parkdruck

Überfüllt ist manchmal der Parkplatz, auch von „Fehlnutzern“, die die Einrichtungen der Gemeinde gar nicht besuchen wollen. „Irgendwann werden wir mit Schranken arbeiten müssen“, sagte der Erste Gemeinderat Rainer Lange voraus. Auch eine Fläche für einen zusätzlichen Parkplatz habe die Gemeinde im Visier. „Da muss aber noch ein Lärmgutachten her. Die Fläche liegt nahe an Wohnbebauung“, so Lange.