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Bahn investiert 2,3 Millionen Euro Erster Bauabschnitt der Lärmschutzwand in Hude fertig

Von Alexander Schnackenburg, Alexander Schnackenburg | 03.05.2016, 20:33 Uhr

Der erste Bauabschnitt der Lärmschutzwand an der Bahn in Hude ist fertig. In den Lärmschutz in Hude werden 2,3 Millionen Euro investiert.

Die Deutsche Bahn errichtet dieser Tage in Hude zwei Schallschutzwände mit einer Gesamtlänge von 1491 Metern und einer Höhe von je drei Metern. Die Bahn wird die Bauarbeiten, mit denen sie bereits Anfang April begonnen hat, voraussichtlich im August abschließen. Gestern hoben der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, und Ulrich Bischoping, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Bremen und Niedersachsen, gemeinsam das letzte Bauelement für den ersten Bauabschnitt ein. Die Bundestagsabgeordneten Astrid Grotelüschen (CDU) und Susanne Mittag (SPD) sowie Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew „assistierten“ ihnen dabei.

Auch Schalldämmung an Häusern

Die erste Schallschutzwand in Hude errichtet die Bahn an der Hohen Straße mit einer Länge von 1122 Metern. Die zweite Wand mit einer Länge von 369 Metern möchte die Bahn „Am Bahndamm“ hochziehen. Ferlemann bezifferte das Investitionsvolumen für diese beiden Lärmschutzmaßnahmen gestern auf rund 2,2 Millionen Euro. Weitere 100.000 Euro werde die Bahn ab 2017 in Hude investieren, um in Häusern von Anwohnern schalldämmende Fenster und Lüfter einzubauen.

Transparente Lärmschutzwände

Alles in allem, so Ferlemann, stelle der Bund in diesem Jahr 150 Millionen Euro im Zuge des Programms zur freiwilligen Lärmsanierung zur Verfügung, um für einen stärkeren Lärmschutz an besonders belasteten Bahnstrecken zu sorgen.

Wie Bischoping gestern erklärte, erfolge der Bau der Schallschutzwände in Hude überwiegend des Nachts und an den Wochenenden – vom Gleis aus. Auf den besonderen Wunsch des Bürgermeisters Holger Lebedinzew baue die Bahn in Hude transparente Lärmschutzwände. Dem Bürgermeister sei besonders daran gelegen, dass sich der Süden und der Norden der Gemeinde nicht aus den Augen verlören.