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Bahnstrecke gesperrt 14-Jähriger zieht Schusswaffe: Polizei stoppt Zug in Hoykenkamp

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 05.12.2016, 14:17 Uhr

Weil er im Zug nach Bremen mit einer Schusswaffe hantierte, hat ein 14-Jähriger am Sonntagabend den Zugverkehr auf der Strecke Bremen-Oldenburg zum Erliegen gebracht und einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Mehrere Polizeistreifenwagen wurden am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr eingesetzt, weil der Zugführer laut einer ersten Meldung angeblich mit einer Schusswaffe bedroht worden sein sollte.

Bahnverkehr gestoppt

„Aus diesem Grund wurde der Zug in Höhe der Haltestelle Hoykenkamp zunächst gestoppt“, sagte Polizeisprecherin Melissa Oltmann am Montagmittag.

Es haben sich herausgestellt, dass ein 14-jähriger Junge aus Delmenhorst wohl mit einer Schreckschusspistole im Zugabteil hantiert hat. Zu einer Bedrohung von Fahrgästen oder des Zugführers sei es nach jetzigen Erkenntnissen aber nicht gekommen.

Trio hat Waffen und Drogen im Gepäck

Der 14-Jährige war in Begleitung eines 19-jährigen Delmenhorsters sowie eines Mannes aus Ganderkesee im Alter von 27 Jahren. Das Trio führte neben Waffen auch Drogen mit sich: Eine Neun-Millimeter-Schreckschusswaffe wurde bei dem 14-Jährigen gefunden, der 27-Jährige hatte Betäubungsmittel dabei und der 19-Jährige ein Einhandmesser. Für die polizeilichen Maßnahmen war der Bahnverkehr zwischen 20.30 Uhr und 21.30 Uhr komplett unterbrochen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.