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Bahnübergang in Aschenstedt Gefährlicher Bahnübergang wird umgebaut

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 11.06.2018, 21:12 Uhr

Der unfallträchtige Bahnübergang in Aschenstedt soll 2021 umgebaut werden. Der Landkreis Oldenburg will ein Sechstel der Kosten in Höhe von rund 600.000 Euro übernehmen.

Die Erneuerung des Bahnübergangs Iserloyer Straße in Aschenstedt ist in der Prioritätenliste so weit nach vorne gerückt, dass die DB Netz AG jetzt für den Baubeginn das Jahr 2021 benennen kann. Ziel ist es, die Kreuzung von Schienenweg und Straße so herzurichten, dass Halbschranken gesetzt werden können. Bisher ist der Bahnübergang nur mit Andreaskreuz und Blinklicht gesichert. Auf dem Bahnübergang hat es mehrere Zusammenstöße mit schwerwiegenden Folgen gehabt, zuletzt im August 2017 einen tödlichen Unfall.

Rund 600.000 Euro Baukosten

Die Kreisverwaltung unterrichtet den Bau-, Straßen- und Brandschutzausschuss des Landkreises Oldenburg am Dienstag, 12. Juni, in einer Sitzung, die um 17 Uhr im Kreishaus beginnt. Den Kreispolitikern wird von der Verwaltung empfohlen, den Kostenanteil des Landkreises in Höhe von rund 100.000 Euro für das Haushaltsjahr 2021 zu reservieren. Der Bund steuert nach dem Eisenbahnkreuzungsgesetz ebenfalls rund 100.000 Euro bei. Die DB Netz AG übernimmt rund 400.000 Euro.

Kampf gegen plötzlichen Herztod

Die Kreisverwaltung berichtet im Ausschuss außerdem über Fortschritte im Kampf gegen den plötzlichen Herztod. Dr. Peter Günther, der ärztliche Leiter Rettungsdienst, informiert über Daten aus dem Reanimationsregister. Ein weiteres Thema ist ein Bericht über den Zustand der Kreisstraßen sowie über aktuelle und anstehende Sanierungsprojekte einschließlich der Finanzierungsmöglichkeiten.