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Bankenfusion Die lokale Stärke in Ganderkesee erhalten

Meinung – Thorsten Konkel | 03.06.2015, 18:01 Uhr

dk-Redakteur Thorsten Konkel kommentiert den beabsichtigten Zusammenschluss der Volksbanken Ganderkesee-Hude und Bookholzberg-Lemwerder zum 1. Januar 2016.

Ein außerordentliches Wachstum, ein sehr guter Kundenzuspruch und jeweils eine Vermögenslage, die weitaus besser als bloß geordnet ist: Die beabsichtigte Verschmelzung der beiden in der Gemeinde Ganderkesee ansässigen Genossenschaftsbanken ist keine „Muss-Ehe“. Starke Partner schließen sich angesichts eines schwierigen Marktumfelds zur rechten Zeit zusammen.

Denn auf die „dank“ Niedrigzinsen gewinnschmälernde Geldpolitik der EZB und die EU-Regulierungsvorschriften haben sie keinen Einfluss. Selbst lenken können sie aber ihre Kostenstruktur. Hier die Beratungsqualität und die Präsenz in der Fläche zu erhalten, wird eine der Herausforderungen der neuen Bank sein.

Diese Stärken sind nämlich die Grundpfeiler des genossenschaftlichen Selbstverständnisses.

„Aus der Region für die Region“, das hat den Volksbanken gerade in der Bankenkrise große Sympathien eingebracht – und damit auch Kunden.