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Bauarbeiten haben begonnen Alter Aldi in Ganderkesee wird zum Gesundheitszentrum

Von Thomas Deeken | 28.07.2015, 13:22 Uhr

Ins ehemalige Aldi-Gebäude am Ganderkeseer Rathaus kehrt wieder Leben ein. Dort haben am Dienstag, 28. Juli, die Arbeiten für ein neues Dienstleistungszentrum mit dem Schwerpunkt Gesundheit und Therapie begonnen. Investor ist Wilfried Reiners, Chef von Elektro Reiners an der Weststraße in Ganderkesee, der bei diesem Projekt von seinen Kindern Sonja und Olaf unterstützt wird.

Die Gemeinde Ganderkesee hat Reiners zufolge am Montagabend einen Mietvertrag mit der Familie über 20 Jahre plus Verlängerungsmöglichkeit um weitere fünf Jahre abgeschlossen. Der 65-Jährige nimmt nach eigenen Angaben 800.000 Euro in die Hand, um im Gebäude vier Praxen zu bauen: für Physiotherapeut Kai Uwe Fleßner vom Ebereschenweg in Ganderkesee, für den Orthopäden Roman Zirwen aus Wildeshausen sowie für zwei weitere Ärzte aus Ganderkesee. Namen wollte Reiners allerdings noch nicht verraten. „Die mündlichen Zusagen liegen zwar schon vor, unterschrieben ist aber noch nichts“, sagte der Investor, der wiederum mit den vier Parteien Mietverträge abschließt.

Derzeit laufen die Abbrucharbeiten

Derzeit laufen für etwa eineinhalb Wochen die Abbrucharbeiten im Gebäude. Anschließend sollen die Wände für die einzelnen Praxen hochgezogen werden. Darüber hinaus soll es rund ums Haus neue Fenster und insgesamt drei Eingänge geben. Am 1. Januar 2016 muss laut Reiners alles fertig sein, sodass die drei Ärzte und der Physiotherapeut einziehen können.

Investitionen in verschiedene Gebäude

Reiners, ursprünglich aus Delmenhorst und inzwischen seit mehr als 30 Jahren in Ganderkesee zu Hause, investiere bereits seit über 25 Jahren immer mal wieder in Immobilien. Als er vor zwei, drei Monaten vom ehemaligen Aldi-Markt gehört habe, habe er mit der Gemeinde verhandelt und den Zuschlag erhalten. „Ich mag das Gebäude, den roten Stein“, sagte der Investor. Außerdem habe er ein Interesse daran, dass der Bereich, in dem nur noch die Bäckerei Meyer Mönchhof und Takko Fashion verblieben sind, wieder belebt wird, so der 65-Jährige.