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Beratung für Einkommensschwache Erfolgreiches Jahr für Stromsparcheck des RUZ Hollen

Von Mareike Bader | 22.12.2017, 18:39 Uhr

Der Stromsparcheck vom RUZ Hollen geht 2018 ins fünfte Jahr. Das Projekt ist langsam aber sicher zu einem richtigen Erfolg gewachsen.

Seit 2014 läuft der Stromsparcheck im Regionalen Umweltbildungszentrum (RUZ) Hollen als Träger für den Bereich der Stadt Delmenhorst und des Landkreises Oldenburg. Dabei werden Haushalte mit geringem Einkommen beraten, wie sie besser Strom sparen können.

Energieberatung auf Augenhöhe

Die Energieberatung, bei der auch der bisherige Verbrauch gemessen wird, finde auf Augenhöhe statt, bekräftigt Marina Becker-Kückens vom RUZ. Die einkommensschwachen Familien bekommen dabei auch Sparhilfen, wie LED-Leuchten, mit an die Hand. „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv.“

„Wir schließen ein erfolgreiches Stromspar-Jahr ab. Rund 280 Haushalte in Delmenhorst und im Landkreis wurden beraten und mit kostenlosen Energiesparartikeln im Wert von rund 15.000 Euro versorgt“, bilanziert Ulf Moritz, Koordinator im Stromsparcheck. „Wir erwarten, im neuen Jahr den 1000. Haushalt beraten zu können.“

680.000 Kilogramm CO2 vermieden

Moritz rechnet vor, dass durch diese Maßnahmen 680.000 Kilogramm CO2 weniger in die Atmosphäre gelangen. So tragen auch einkommensschwache Haushalte zum Energiesparen bei, die sich die dazu nötigen Investitionen ansonsten nicht leisten könnten.

Schwerpunkt auf Flüchtlingsfamilien

Ein Schwerpunkt im vergangenen Jahr sei die Beratung von Flüchtlingsfamilien gewesen. Ihnen wurde mit Hausbesuchen und Vorträgen in den Integrationskursen der andere Umgang mit Energie nähergebracht.

Finanziert wird das Projekt vom Bundesumweltministerium. Im Landkreis Oldenburg unterstützt auch die Kreisverwaltung regelmäßig dieses Projekt. Ziel ist, den CO2-Ausstoß zu reduzieren und damit die gesteckten Klimaziele zu erreichen.