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Bildhauer-Symposion in Hude Künstler lassen im Huder Rathauspark die Späne fliegen

Von Alexander Schnackenburg | 19.06.2015, 15:28 Uhr

Eine Woche lang lassen sich Bildhauer im Huder Rathauspark über die Schulter blicken. Das Symposion beginnt am Sonntag, 2. August, mit einer Feier und einer Ausstellung im Rathaus.

Die Kettensägen, Hohleisen und Klüpfel sind im Anmarsch: Von Sonntag, 2. August, bis Freitag, 7. August, steigt das 8. Internationale Huder Bildhauersymposion, dieses Mal im Rathauspark Hude – ein im Wortsinn einschneidendes Ereignis.

Aus Bäumen wird Kunst

Denn mit Organisator Thorsten Schütt, Simone Carole Levy aus der Schweiz, Marco Nones aus Italien sowie den beiden deutschen Bildhauern Reinhard Mader und Susanne Giese werden Künstler das Symposion prägen, die vor allem mit Eichenholz arbeiten, vor den Augen des Publikums bis zu fünf Meter lange Stämme zurechtsägen und zu Kunstwerken formen möchten. Schütt hat das Symposion daher „Naturnah miterleben“ getauft. Wirtschaftsförderer Roland Arndt spricht von „einem der bedeutendsten kulturellen Ereignisse der Region.“

Nur alle drei Jahre

Tatsächlich hat sich das 1990 von Wolf E. Schultz ins Leben gerufene Symposion längst in der Region etabliert, wenn es auch „nur“ alle drei Jahre steigt. Vor sechs Jahren war Thorsten Schütt in die Fußstapfen seines Mentors Schultz getreten, um das Symposion fortzuführen.

Kleine Hochburg der Bildhauerei

Schütt, der seinerseits überwiegend im Atelier arbeitet und nur selten vor den Augen der Öffentlichkeit, hebt hervor, dass Hude mittlerweile als kleine Hochburg der Bildhauerkunst gelten dürfe. Unter diesem Aspekt sei ein Symposion, das der Öffentlichkeit Einblicke in die Arbeitsweise der Bildhauer ermögliche, geradezu prädestiniert für die Region.

Mit Künstlern ins Gespräch kommen

Umso mehr, als die Besucher beim Internationalen Huder Bildhauersymposion während der Arbeitszeiten zwischen 9 Uhr und 12.30 Uhr sowie von 14.30 Uhr bis 18 Uhr „jederzeit“ mit den Künstlern sprechen können. Beim vorigen Symposion, so Schütt, habe die Option, auf diese Weise von den Bildhauern zu lernen, nicht wenige Gäste gar zum täglichen Besuch der Veranstaltung animiert. Schütt und Arndt hoffen auf insgesamt wenigstens 1000 Gäste. Für den Fall, dass das Wetter nicht mitspielen sollte, haben die Veranstalter für fünf überdachte Pavillons im Park gesorgt.

Das Bildhauer-Treffen beginnt am Sonntag, 2. August, um 11 Uhr mit der feierlichen Eröffnung des Symposions im Huder Rathaus. Zugleich zeigt das Rathaus eine Ausstellung mit bereits fertigen kleineren Arbeiten der Künstler. Im Huder Rathaus sowie an diversen anderen öffentlichen Orten liegen Broschüren zum 8. Internationalen Huder Bildhauersymposion „Naturnah miterleben“ aus.