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Biomarkt in Hude Bio-Erzeuger zeigen am Nordenholzer Hof Flagge

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 15.10.2017, 20:30 Uhr

Nordenholz war am Wochenende der Schauplatz eines großen Biomarkts. Die Besucher wurden mit Lebensmitteln, Informationen und Unterhaltsamem eingedeckt.

Marktbeschicker aus der Region haben den Besuchern eines Biomarkts rund um den Nordenholzer Hof in Hude am Sonnabend und Sonntag einen abwechslungsreichen Biomarkt gestaltet. An den Ständen gab es nicht nur Lebensmittel aus biologischer Erzeugung wie Gemüse, Käse, Fleisch und Brot, sondern auch Bio-Textilien und -Kosmetika. Mittendrin präsentierte der Huder Buchladen „Lesen und mehr“ hintergründige Lektüre an. Auch Handwerker zeigten ihre auf Nachhaltigkeit angelegten Fertigkeiten. Und allerorten gab es die Möglichkeit, Informationen einzuholen oder auszutauschen.

Bio-Bremen braucht Bio-Umland

„Bio ist kein Trend, der wieder vergeht, sondern ein Prozess, in dem wir mittendrin stecken“, betonte Bürgermeister Holger Lebedinzew am Sonnabend in einem Grußwort. „Der Markt ist eine Bereicherung unseres touristischen Angebots“, ergänzte er mit Blick auf die zahlreichen Besucher auch von außerhalb. Bremen habe sich der Förderung von Bio-Angeboten verschrieben, und das sei ohne das Umland nicht denkbar, betonte Claudia Elfers von der Initiative „Biostadt Bremen“, die mit der Metropolregion und örtlichen Veranstaltern im Bremer Umland Biomärkte organisiert. Den nächsten Biomarkt, den ersten unter Dach, gebe es am 20. und 21. Januar 2018 in Räumen der Volkshochschule Oldenburg.

Informationen und Unterhaltung

Mal unterhaltsam, mal informativ waren die Beiträge auf der Bühne neben dem Bauernhof-Café des Nordenholzer Hofs. Musiker verschiedener Stilrichtungen gaben Kostproben ihres Könnens. Michael Niebuhr, Chef des Nordenholzer Hofs, lud einen Aussteller zum Kochwettstreit mit Kostproben fürs Publikum ein. Götz Neuber, Imker aus Klattenhof, berichtete vom Bienensterben und von Möglichkeiten, dagegen aktiv zu werden und vielerlei mehr. „Wir wollen einen Beitrag zur Diskussion über die Herkunft und Art der Erzeugung leisten“, erklärte Mit-Organisator Heiko Aschenbeck.