Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Budget für Sanierungen vorhaben Gemeinde Dötlingen fördert Energieeffizienz in Eigenheimen

Von Antje Cznottka | 17.06.2015, 13:48 Uhr

Dirk Feldhaus hat rund 23 000 Euro investiert, um sein Haus energieeffizienter zu machen. Unterstützt wurde er dabei durch das Dötlinger Förderprogramm „Energiebonus für Altbauten“.

Einen grünen Energiepass kann Dirk Feldhaus mittlerweile für sein Elternhaus vorweisen. „Vor der Renovierung war der hochorange“, erklärt Andreas Hauth, beratender Ingenieur, der Feldhaus als Energieberater bei der Sanierung zur Seite steht. Einen Anteil der Kosten für diese Renovierung seines Hauses, das 1935 errichtet wurde, hat Feldhaus aus dem Budget des Förderprogramms „ Energiebonus für Altbauten“ erhalten. „Allein die neuen zweifach verglasten Fenster sparen gegenüber den Alten 50 Prozent der Energie“, sagt Hauth.

Eigenheime im Dötlingen werden attraktiver

Neben den Fenstern hat Feldhaus seit Februar die Dämmung sowohl zum Keller als auch auf dem Dachboden und in den Außenwänden verbessert. „Dadurch wird auch die Attraktivität des Hauses gesteigert“, erklärt Lars Gremlowski, Klimaschutzmanager in Dötlingen und Ganderkesee. Das Förderprogramm läuft seit nunmehr einem Jahr und hat seitdem 47 Hausbesitzer bei der Steigerung der Energieeffizienz ihres Eigenheims unterstützt. „17 Mal wurden Dämmmaßnahmen, 29 Mal der Austausch von Fenstern und Außentüren und 20 Mal wurde die Erneuerung oder Optimierung der Heizungsanlage gefördert“, berichtet Gremlowski.

Gemeinde Dötlingen zahlt bis zu 2250 Euro

Der Fördersatz beträgt 7,5 Prozent der anerkannten Baukosten bis zu einem Investitionsvolumen von 30 000 Euro. Bauherr Feldhaus hat so rund 1750 Euro der 23 000 Euro Baukosten als Förderung erhalten. Die durchschnittliche Fördersumme pro Antrag liegt laut Gremlowski bei 823 Euro. Nur viermal hab die Gemeinde bisher den Höchstfördersatz von 2250 Euro ausgezahlt. Insgesamt seien 34 700 Euro geflossen oder vorgemerkt worden.

Programm „Energiebonus für Altbauten“ fördert weiter

Dem Programm stehen bis zum Ende des Förderzeitraums Ende 2015 insgesamt 100 000 Euro zur Verfügung. Anträge könnten also weiter an die Gemeinde gestellt werden, gibt Gremlowski an.