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Bund schiebt Energieeinsparung an Straßenlaternen müssen in Ganderkesee saniert werden

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 01.06.2018, 18:22 Uhr

Kosteneinsparung und Klimaschutz unter einen Hut gebracht hat jetzt die Verwaltung: Nach Gemeindeangaben sind in diesem Jahr in Ganderkesee bereits 365 betagte Straßenlaternen durch moderne LED-Leuchtmittel ersetzt worden. Doch das hat auch seinen Preis.

In 60 Straßenzügen in Ganderkesee-Ort und Heide sind Laternen umgerüstet worden. Das führe zu 85 Prozent weniger Stromverbrauch. So könnten rund 80000 Kilowattstunden Strom im Jahr eingespart werden, heißt es aus dem Rathaus.

Die gegenwärtige Umrüstung wird vom Bundesumweltministerium mit 20 Prozent gefördert. Die Gesamtkosten betragen rund 260000 Euro, sodass die Gemeinde für die ausgeführte Sanierung – kleinere nicht förderfähige Anteile eingerechnet – einen Förderbetrag von etwa 50000 Euro erhält.

Wer will die Straßenbeleuchtung betreiben?

Mit der weiteren – kostspieligen – Sanierung der Straßenbeleuchtung nach dem Ende des aktuellen Förderprogramms wird sich am kommenden Mittwoch, 6. Juni, zunächst der Ausschuss für Straßen und Verkehr befassen.

Die Ganderkeseer CDU-Fraktion hatte Ende letzten Jahres beantragt, zu prüfen, ob eine Fremdvergabe im Sinne eines Betreibermodells sinnvoll ist. Eine ähnliche Lösung ist in der Stadt Wildeshausen im Gespräch: Der Ausschuss für Stadtplanung, Bau und Umwelt hatte empfohlen, einen Betreibervertrag für die Straßenbeleuchtung auszuschreiben