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Bunte Kunst stellt Lebensfragen Galerie am Stall zeigt Werke von Terence Carr in Hude

Von Antje Cznottka | 03.06.2015, 15:56 Uhr

Als farbenfroh und tiefgründig entpuppen sich die Skulpturen und Gemälde des Künstlers Terence Carr. In der Galerie am Stall werden die Werke ab Sonntag, 7. Juni, zu sehen sein.

Elemente aus Afrika, Europa und eine ansprechende Farbigkeit zeichnen die Skulpturen und Bilder von Terence Carr aus. In der Galerie am Stall in Hude können sich Besucher von Sonntag, 7. Juni, bis Sonntag, 5. Juli in der Ausstellung „African Soul“ davon überzeugen.

„Wilde Mischung“

Als Sohn irischer Eltern ist Terence Carr in Kenia aufgewachsen. Nach seiner Zeit beim britischen Militär ist er seit 1982 freischaffender Bildhauer und Maler. „Diese wilde Mischung spielgelt sich in seinen Werken wieder“, sagt Galerist Frank L. Giesen. Die teils lebhafte Farbigkeit in seinen Werken wirke auf den ersten Blick unbeschwert. Wer allerdings genauer hinsehe, entdecke die Ambivalenz. „Man muss die Skulpturen schon von allen Seiten anschauen, um alles zu entdecken“, sagt Giesen. „In allen Skulpturen taucht auch die Farbe Schwarz auf.“

Kernfragen des Lebens spiegeln sich in Carrs Kunst

Carr setze sich in seiner Kunst mit den Kernfragen des Lebens auseinander und greift dabei beispielsweise Aspekte der Beziehung zwischen Mann und Frau wie Lust, Verlust, aber auch Gewalt auf.

Carr fertigt neben Skulpturen aus Holzstämmen auch individuell bemalte Alugüsse an. „Carr glättet beim Abguss die Oberflächen nicht, sodass die Holzstruktur des Originals erhalten bleibt“, berichtet Giesen. Außerdem werden Bilder des Künstlers in der Galerie am Stall gezeigt.

Künstler beantwortet Publikumsfragen

„Wir haben uns vor zwei Jahren auf der Art Karlsruhe getroffen. Die Chemie hat einfach gestimmt“, erklärt Giesen. Bei der Vernissage am 6. Juni wird Carr mit Giesen ab 11.15 Uhr über die tiefere Symbolik seiner Werke sprechen. Fragen der Besucher sind willkommen.