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CDU sichert Unterstützung zu Bergedorfer lassen sich beim Radwegebau nicht abspeisen

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 11.03.2017, 20:25 Uhr

Seit rund 30 Jahren wird diskutiert und hin und wieder auch geplant: Das Gerangel um einen Radweg an der Straße Ohe, der Bergedorf mit dem Ganderkeseer und Dötlinger Radwegnetz verbindet, hat eine immens lange Themenkarriere.

Auch den geduldigen Bergedorfern platzt langsam der Kragen. Das hat Friedhard Johannes, Vorsitzender des Bergedorfer Dorfausschusses, am Samstag bei der Vorstellung der Verkehrssituation gegenüber der Ganderkeseer CDU-Fraktion betont.

Gemeinde soll jetzt handeln

„Wir lassen uns nicht länger abspeisen und sind an einem Punkt angekommen, an dem wir erwarten, dass die Gemeinde den Radweg als ein Bauvorhaben von sehr hoher Priorität betrachtet“, machte er die Erwartungen der Dorfbewohner deutlich.

Immer mehr Schwerlast-Zulieferverkehr

Längst könnten die Straßen den Schwerlast-Zulieferverkehr und die immer größer werdenden landwirtschaftlichen Fahrzeuge kaum noch tragen.

Gefahr für Radfahrer wächst

Noch schlimmer: Die Gefahr, Radfahrer zu übersehen, wachse mit den immer länger werdenden Fahrzeugen, erläuterte Johannes den Mitgliedern der CDU-Fraktion beim Ortstermin. An der Ohe, in Höhe der Einmündung zur Alten Dorfstraße, soll der Radweg auf der Ackerseite angelegt werden. „Andere Alternativen brauchen wir gar nicht erst zu diskutieren“, betonte er.

CDU-Fraktion unterstützt Forderung

Die CDU-Fraktionsvorsitzende Cindy Klüner sicherte Unterstützung ihrer Fraktion zu. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, fragte der Ratsvorsitzende Gerd Brand. Die Gemeinde sei ja finanziell noch gut aufgestellt.

Rund 500.000 Euro an Kosten

An die 500.000 Euro, so die Schätzung, würde der Bau verschlingen. „Über mehrere Jahre hinweg“, so Günter Runge, Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen, könnte sich die Verwirklichung hinziehen. Das war für Johannes zu lang: „In einem Rutsch sollte das durchgezogen werden“, forderte er.