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Dank an Hauptsponsor Rüdiger Klose Etappenziel bei Ganderkeseer Kampusprojekt erreicht

Von Katja Butschbach | 29.09.2015, 17:30 Uhr

Das nächste Etappenziel beim Kampusprojekt an der Katenkamp-Schule in Ganderkesee ist erreicht: Wassertastpfad und Kletterturm sind am Dienstag präsentiert worden.

Der Lern- & Erlebnisgarten der Katenkamp-Schule an der Pestalozzistraße in Ganderkesee wächst: Am Dienstag, 29. September 2015, sind dort der renovierte Kletterturm und der Wassertastpfad eingeweiht worden. Hauptsponsor Rüdiger Klose, Inhaber des Unternehmens Starofit, hatte insgesamt 18000 Euro für die beiden Neuerungen auf dem Gelände der Schule gespendet. Erste Planungen für die Begegnungsstätte für Menschen mit und ohne Behinderungen hatte es im Februar 2013 gegeben. Seitdem sind Schritt für Schritt unter anderem ein Freiluftklassenzimmer, eine Rollstuhlschaukel und ein Trinkwasserbrunnen entstanden.

Dank für „unglaublich großzügige Spende“

Schulleiterin Dr. Edith Aschenbrenner dankte für die „unglaublich großzügige Spende“. Nun sei ein Etappenziel erreicht. Den Kindern habe Klose mit seiner Spende eine sehr große Freude gemacht und auch ganz viel Licht und Raum geschenkt. Denn aus dem Bereich, in dem sich nun der Wassertastpfad befindet, wurde bei einer Schüleraktion auch Holz entfernt.

Überall, wo Hilfe gebraucht wird

Klose erklärte, dass es nur gut sein könne, für die Kinder der Schule zu spenden. Klose sei überall, wo Unterstützung gebraucht werde, betonte Ganderkesees stellvertretende Bürgermeisterin Christel Zießler. Und in der Schule wurde die Hilfe gebraucht: Denn für „Highlights“, so Horst-Peter Brenneke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg, „halten sich die Kostenträger eher bedeckt“. „Unseren Kindern tut das sehr gut“, sagte Birgit Gödeker, Vorsitzende des Fördervereins der Katenkamp-Schule. Der Wassertastpfad, der von den Schülern im Rollstuhl erkundet werden kann, werde bereits sehr gut angenommen, bestätigte Volker Kreye (Garten- und Landschaftsbau Kreye).

GanterArt will Inklusion fördern

An der Umsetzung ist unter anderem auch GanterArt beteiligt. „Ich freue mich, dass wir von GanterArt dazu beigetragen haben, dass hier so ein herrlicher Lern- und Erlebnisgarten eingerichtet wird“, sagte Hermann Abeln aus dem GanterArt-Vorstand. Er betonte, dass der Ort eine Begegnungsstätte sein solle. So werde demnächst eine Gruppe auf dem Gelände grillen, und auch das Backhaus werde genutzt. Inklusion müsse noch gelernt werden.

Projekt geht 2016 weiter

Das Projekt soll im kommenden Jahr fortgesetzt werden, berichtete Aschenbrenner. Schon am Mittwoch setze man sich zusammen und bespreche, was im Innenhof geschehen kann. Dort ist ein Erlebnis-Parcours mit Kieskasten und Rallye-Strecke vorgesehen.