Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Diakonie lud ein Wildeshauser Himmelsthür-Markt stark besucht

Von Michael Korn | 02.12.2018, 14:03 Uhr

Mehrere hundert Gäste, Angehörige und Mitarbeitende genossen bei trockenem Wetter das Bummeln über den Markt. Sie würden staunen, wer im Weihnachtsmann-Kostüm steckte.

Es ist das Besondere an dem eintägigen Weihnachtsmarkt der Diakonie Himmelsthür, dass er so klein und fein ist. „Aber man hat alles da“, sagte eine Besucherin. Vieles hat Tradition, wie der Termin am Samstag vor dem 1. Advent, und er wurde auch in diesem Jahr wieder sehr gut angenommen: Holzbuden mit Geschenkideen, das Stockbrotbacken am offenen Feuer, der Stand der Werkstätten mit Adventskränzen, Gestecken und Christbaumschmuck und natürlich viele Leckereien wie Waffeln, Hotdogs, Pommes frites und Kartoffelpuffer.

Krippe ein Hingucker

Nach der Eröffnung durch Regionalgeschäftsführer Jörg Arendt-Uhde spielten „Die Prager“ aus Harpstedt auf ihren Blasinstrumenten weihnachtliche und swingende Melodien. Auch die lebensgroße Krippe im Freien war wieder ein Hingucker. Für viele Bewohner ist der Markt vor der eigenen Haustür ein echtes Highligt.

70 Liter Glühwein weg

In der Cafeteria konnte man sich bei Kaffee und Kuchen aufwärmen. Dort trafen sich viele Angehörige der Bewohnerinnen und Bewohner und auch ehemalige Mitarbeitende. Am Nachmittag war es so voll, dass keine Parkplätze mehr frei waren. Die Vorstandsmitglieder des Freundevereins verkauften rund 70 Tüten selbst gebackenen Krüllkuchen, am Glühweinstand gingen mehr als 70 Liter über den Tresen. Von 17 Ständen waren 8 an externe Anbieter vergeben worden, und die Standbetreiberinnen zeigten sich sehr zufrieden: Zwei Hamburgerinnen waren über die Empfehlung einer Himmelsthür-Mitarbeiterin angereist und boten ihre selbst gestrickten und selbst gebastelten Geschenke für kleines Geld an. „Es ist unser erster Weihnachtsmarkt. Wir hätten nicht gedacht, dass es so gut läuft. Im nächsten Jahr möchten wir wieder dabei sein“, sagten sie.

Helga Weller zufrieden

Die Organisatorin des Marktes, Helga Weller, Bereichsleiterin der Tagesförderstätten, zeigte sich zufrieden: „Wir hatten einen sehr guten Besuch und viele helfende Hände, allen voran die Mitarbeitenden der Tagesförderstätten, und auch die jungen Menschen im Freiwilligen Sozialen Jahr und im Bundesfreiwilligendienst. Es halfen auch Schülerinnen der Heilerziehungspflege und ehemalige Freiwilligendienstler sowie Mitarbeitende aus der Verwaltung. Dafür bin ich dankbar.“

Bruch mit Tradition

In einem Punkt allerdings brach dieser Himmelsthür-Weihnachtsmarkt mit der Tradition: Die Schokolade und andere Geschenke aus dem großen Jutesack überbrachte diesmal nicht ein Weihnachtsmann, sondern mit Janina Kramer eine Weihnachtsfrau, im roten Kostüm und zünftig mit Bart. Sie kam sehr gut bei den Besuchern an und wurde oft um ein Foto gebeten.