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„Die Erde hat Fieber“ Projekt zeigt Ganderkeseer Schülern nachhaltigen Energieverbrauch

Von Lennart Bonk, Lennart Bonk | 15.12.2016, 17:12 Uhr

Das Regionale Umweltbildungszentrum Hollen war mit dem Projekt „Die Erde hat Fieber“ an der Schule am Habbrügger Weg zu Gast. Die Kinder haben viel über Energie erfahren.

„Unsere Erde hat Fieber – Was können wir tun?“, steht auf einem Plakat in einem Klassenraum der Schule am Habbrügger Weg. Zwischen den beiden Schriftzügen ist die Welt inklusive Atmosphäre abgebildet. Darauf stehen Kohlekraftwerke und Autos, die den übermäßigen Ausstoß von Kohlenstoffdioxid symbolisieren – der Ursache für die „fiebrige Erde“. Das Plakat haben die Förderschüler der Schule am Habbrügger Weg im Rahmen des Projekts „Die Erde hat Fieber“ am Donnerstag erarbeitet.

Stationen zeigen, wie nachhaltiger Energieverbrauch das Klima verbessert

Wie der Erde nun geholfen werden kann, das Fieber zu senken, hat das Regionale Umweltbildungszentrum Hollen (RUZ), das mit dem Projekt erstmals in Ganderkesee zu Gast war, den Schülern der Jahrgänge fünf bis sieben erklärt. „Mit dem Projekt wollen wir den Kindern verdeutlichen, wie unser Verhalten das Klima beeinflusst“, erklärt Edith Janßen vom (RUZ) am Lernort Huntlosen. An insgesamt sieben Stationen wurden den Schülern von Lehrkräften und Mitarbeitern des RUZ gezeigt, wie erneuerbare Ressourcen zu einem nachhaltigen Energieverbrauch beitragen und das „Fieber der Erde“ senken.

Schüler: „Jetzt weiß ich besser Bescheid, wie ich Energie sparen kann“

„Vorher habe ich nur ein bisschen über Energie gewusst, jetzt weiß ich besser Bescheid, wie ich Energie sparen kann“, erzählte Tim. Mit seiner Gruppe hat der 13-jährige Schüler an der Station „Solarthermie“ erfahren, dass durch Sonnenenergie erhitztes Wasser eine nachhaltige Alternative zum Heizen der Wohnung ist.

Erneuerbare Energien statt fossile Brennstoffe

Ebenso konnten die insgesamt 20 Schüler an den verschiedenen Stationen die Funktionsweise von Photovoltaikanlagen sowie Wasser- und Windkraft erforschen. Nachdem jede Forschungsgruppe die Versuchsphase abgeschlossen hatte, überarbeiteten die Schüler das Plakat erneut. Fossile Brennstoffe wichen alternativen Energien, kurze Strecken können mit dem Fahrrad statt mit Auto gefahren werden.