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dk-Serie „Zukunft der Ortsteile“ „Ortsentwicklung in Hoykenkamp schreitet weiter voran“

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 08.08.2017, 09:28 Uhr

Hartmut Fastenau, Vorsitzender des Ortsvereins Hoykenkamp, freut sich darüber, dass die Entwicklung im Ort weiter voranschreitet. Ein positives Beispiel: der Ausbau der Bahnstation. Das hat der 66-Jährige in der Serie „Zukunft der Ortsteile“ gegenüber dem dk betont.

 Herr Fastenau, worüber haben Sie sich in diesem Jahr bisher am meisten gefreut? 

Hartmut Fastenau, Vorsitzender des Ortsvereins Hoykenkamp: Darüber, dass die einmal auf den Weg gebrachte Ortsentwicklung weiter voranschreitet. Im vergangenen Jahr wurde die Straße Querspange fertiggestellt und die „bike & ride“-Fahrradstation eingeweiht. In diesem Jahr wird die Bahnstation zukunftsträchtig und behindertengerecht ausgebaut. Außerdem dürfte sich mit den Reparaturarbeiten auf dem letzten Teilstück der Straße Auf dem Hohenborn die Lebensqualität der dort wohnenden Bürger verbessern. Wenn dann auch noch das Teilstück der Fockestraße nördlich des Bahnhofs möglichst zeitnah einem Ausbau zugeführt wird, wäre ein weiteres Etappenziel erreicht.

 Was hat Sie geärgert? 

Viel Ärger haben uns einige Hundebesitzer in der Ortschaft bereitet. Auf einer etwa zehn Hektar großen privaten Weidefläche zwischen Schierbroker Straße und Bahnlinie werden die Hunde frei laufengelassen, obwohl eine entsprechende Beschilderung mit Hinweis auf die Brut- und Setzzeit vorhanden ist. Einzelne Hundebesitzer sind auch darauf hingewiesen worden, dass dann eine Ordnungswidrigkeit vorliegt.

 Gibt es ein Dauerärgernis? 

Damit sich dieses Problem nicht zu einem Dauerärgernis entwickelt, sollen weitere Maßnahmen ergriffen werden. Darüber ist sich der Vorstand einig. Mit der zuständigen Jägerschaft sollen an besonderen Zugängen weitere Hinweisschilder aufgestellt werden. Möglicherweise ist auch daran gedacht, die Polizei einzuschalten.

 Gibt es Nachwuchssorgen bei Ihnen im Verein? 

Natürlich freuen wir uns über jedes gewonnene Mitglied in unserem Verein. Bisher ist es uns immer gelungen, durch attraktive Veranstaltungen neue Mitglieder zu rekrutieren. Dabei wäre es wünschenswert, auch jüngere Einwohner als Mitstreiter zu begrüßen. Denn möglichst vielfältige Ideen bringen die Dorfentwicklung voran.

 Welche Aktionen gibt es denn bei Ihnen? 

Im Frühjahr beginnen wir mit der Teilnahme an der Aktion „Saubere Landschaft“. Im Sommer erkunden wir auf organisierten Fahrradtouren verschiedene Sehenswürdigkeiten in den umliegenden Ortschaften. Dann sind wir beispielsweise auf der Kleeblattroute unterwegs. Außerdem wird bei uns auch die plattdeutsche Mundart gepflegt, indem alljährlich in der Adventszeit eine plattdeutsche Speelkoppel für volkstümliche Unterhaltung im voll besetzten Saal unseres Vereinslokals sorgt. Und es gibt im Herbst die Kranzniederlegung beim Denkmal mit musikalischer Begleitung.

 Warum leben Sie gerne in Hoykenkamp? 

Wir haben eine gute verkehrliche Anbindung durch den Bürgerbus und die Bahnlinie Oldenburg-Bremen. Ein gut ausgebauter Kindergarten, eine Grundschule, ein Seniorenwohnheim und mittelständische Betriebe in verschiedenen Gewerbegebieten machen den Wohnort attraktiv. Unsere Dorfgaststätte mit mehreren Vereinen rundet die gute Infrastruktur ab. Und wir haben auch eine Stätte der Ruhe beim Gedenkstein.