Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Dorferneuerung Hasbruch Radweg soll Dörfer in Ganderkesee und Hude verbinden

Von Reiner Haase, Reiner Haase | 01.05.2016, 22:53 Uhr

310 Meter reiner Sand trennen Ganderkesee und Hude von einem gemeinsamen Radrundweg. Ratsgremien wollen das Problem jetzt gemeinsam lösen.

310 Meter reiner Sand auf dem Postmeisterweg zwischen dem Sielingsee und Nordenholzermoor reißen in den Radwanderweg durch die Verbunddörfer Grüppenbühren und Hohenböken auf der Ganderkeseer Seite sowie Nordenholz, Nordenholzermoor und Vielstedt in Hude eine Lücke. In einer gemeinsamen Sitzung in Bookholzberg wollen Ratgremien beider Gemeinden am Mittwoch, 4. Mai, beraten, ob und wie der Lückenschluss auf dem schon ausgeschilderten Weg zu schaffen ist.

Symbolische Klammer der Dorferneuerung

Der Radwanderweg wird im Arbeitskreis Verbunddorferneuerung hoch eingeschätzt, weil er schon fast symbolisch alle beteiligten Dörfer verbindet. Fast unüberbrückbar ist das sandige Stück des Postmeisterwegs von der Grenze zwischen den Gemeinden bis An der Imbäke in Nordenholzermoor. Das größere Teilstück zwischen dem Sielingsee und der Gemeindegrenze kann laut Kommunalservice Nordwest mit wenig Aufwand gut hergerichtet werden.

Gemeinsame Suche nach Lösung

Mit 18000 Euro Aufwand könne das Huder Teilstück gleich mit befestigt werden, meint der Kommunalservice. Stimmen aus Hude warnen vor einer Fehlinvestition: Landwirtschaftliche Fahrzeuge bräuchten den Weg und könnten den Radweg schnell wieder ruinieren. Der Huder Ausschuss für Gemeindeentwicklung und der Ganderkeseer Ausschuss für Straßen und Verkehr wollen die Probleme gemeinsam erörtern. Die Sitzung beginnt am Mittwoch um 16 Uhr im Konferenzraum des Berufsförderungswerks.