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Ehefrau erlitt Hirnschaden Gericht bestätigt Urteil gegen Messerstecher

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 14.12.2016, 19:26 Uhr

Der Bundesgerichtshof hat am Mittwoch die Revision eines Mannes verworfen, der im Juni vom Landgericht Oldenburg wegen versuchten Totschlags und schwerer Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von neun Jahren und sechs Monaten verurteilt worden ist.

Nach den Feststellungen der Kammer hatte der aus dem Irak stammende Flüchtling Ende November 2015 in Großenkneten mit einem Küchenmesser auf seine Ehefrau eingestochen , da diese sich von ihm trennen wollte. Er fügte ihr zahlreiche tiefe Stich- und Schnittwunden zu, so dass sie große Mengen an Blut verlor.

Ehefrau erleidet Hirnschaden

Aufgrund der Sauerstoffunterversorgung hat sie eine irreversible Hirnschädigung davongetragen. Gegen das Urteil des Landgerichts hatte der Angeklagte Revision eingelegt, die der Bundesgerichtshof gestern verwarf.

Das Strafverfahren ist damit rechtskräftig abgeschlossen.