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Ehemann in Untersuchungshaft Mutter von fünf Kindern in Wardenburg getötet

Von Eyke Swarovsky | 17.05.2017, 11:34 Uhr

Eine 37-jährige Frau ist in der Nacht zu Mittwoch in Wardenburg getötet worden. Nach einem Streit mit ihrem Ehemann nahm dieser offenbar ein Messer und stach auf die fünffache Mutter ein. Der Ehemann des Opfers wurde inzwischen wegen dringenden Tatverdachts des heimtückischen Mordes festgenommen und sitzt in Untersuchungshaft.

In der Nacht zu Mittwoch wurde nach Angaben der Polizei in einer Wohnung in Wardenburg eine 37 Jahre alte Frau, vermutlich durch ihren Ehemann, getötet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein Streit vorausgegangen. Anschließend soll der 37-Jährige seine Frau mit einem Messer angegriffen haben. Dabei soll er sie so schwer verletzt haben, dass sie ihren Verletzungen noch an Ort und Stelle erlag.

Fünf Kinder mit im Haus

Die Frau ist Mutter von fünf Kindern im Alter zwischen vier und 15 Jahren. Polizeisprecherin Désirée Krikkis bestätigte indirekt, dass sich die Kinder während der Tat im Haus befanden. „Die Kinder mussten psychologisch betreut und anderweitig untergebracht werden“, sagte Krikkis gegenüber unserer Zeitung.

Ehemann festgenommen

Der Tatverdächtige wurde von den eingesetzten Polizeikräften vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen der Polizei und der Staatsanwaltschaft Oldenburg zur Tat dauern an.

Vorwurf: heimtückischer Mord

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hat inzwischen Antrag auf Erlass eines Haftbefehles wegen dringenden Tatverdachts des heimtückischen Mordes gestellt. Bisherige Ermittlungen haben ergeben, dass der Tatverdächtige mutmaßlich auf seine schlafende Ehefrau eingestochen hat. Eine Haftvorführung wird voraussichtlich am Donnerstag stattfinden.

Zudem soll der Leichnam der Verstorbenen noch an diesem Mittwoch obduziert werden. Beamte fanden die Leiche nach einem Anruf bei der Polizei. Von wem der Hinweis stammt, wollte die Polizei mit Hinweis auf die Ermittlungen zunächst nicht sagen. Auch zu den weiteren Hintergründen der Tat kann die Polizei derzeit noch keine Angaben machen. (Mit dpa)