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Kulturkino Ganderkesee Eichhörnchen streicheln leicht gemacht

Von Biljana Neloska | 03.02.2019, 18:41 Uhr

Handzahme Eichhörnchen streicheln, Wetterballons auf dem Flugplatz verfolgen oder die Sehenswürdigkeiten Großbritanniens erleben. Das und mehr gibt es im Kulturkino Ganderkesee zu sehen.

Der Gandereseer Hobbyfilmer Bernd Vieregge dreht seit rund 50 Jahren Filme. Mehr als 450 fertiggestellte Streifen hat er im Kasten. Eine Auswahl davon zeigt er im Ganderkeseer Kulturkino im Kulturhaus Müller. Unter dem Titel „Es bleibt spannend in Ganderkesee“ ist am 25. Februar der nächste Kinoabend geplant.

Unterwegs auf dem Flugplatz Ganderkesee

Der Film „Atlas Airfield Airport in Ganderkesee“ thematisiert die Geschehnisse auf dem Flugplatz in Ganderkesee, die der Filmemacher über mehrere Wochen festgehalten hat – darunter den Start eines Wetterballons und die spätere Suche nach ihm. Am gleichen Abend gibt es auch den Film „Repowering“ zu sehen.

Windräder-Ausmaße und ihr Innenleben

„An Windräder haben wir uns inzwischen gewöhnt. Doch welche Ausmaße sie haben, wird erst im Film deutlich. Der Film zeigt eindrucksvoll, wie drei Windräder im Windpark Hengsterholz neu gebaut werden“, sagt Bernd Vieregge. In dem Streifen dokumentiert er den Bau von drei 200 Meter hohen Windrädern im Windpark Hengsterholz und auch das Innere eines der Windräder zeigt. „Ich bewundere die Windrad-Technik. Das ist erstaunlich. Es war immer ein großer Wunsch von mir, zu zeigen, wie so ein Windrad gebaut wird“, erklärt der Hobbyfilmer.

"Tierische" Aufnahmen

Der 25. März wird „tierisch“, mit Aufnahmen von einem Eichhörnchen, das sich streicheln lässt, einer Möwenkolonie in der Überseestadt und Hunden, die vor der Ganderkeseer Freibadsanierung in den Schwimmbecken planschen durften. Insgesamt gibt es acht Tierfilme zu sehen.

„Rund um Großbritannien“

„Rund um Großbritannien“ ist am 29. April Thema. Dabei geht es um Sehenwürdigkeiten in Schottland, Nordirland und England. „Der Film zeigt viele schöne, typische Landschaften, informiert über Traditionen und geschichtliche Entwicklungen“, berichtet Vieregge. Darunter Loch Ness, Stornoway auf den Hebriden, Luss am Loch Lomond, Belfast, Killybegs, Galway, Cobh und Dublin, St. Mary's auf den Scully Inseln sowie Weymouth und Chichester.

Vieregge hat schon als Jugendlicher ein großes Interesse am Filmen gehabt, aber damals sei es viel zu teuer gewesen, selbst Filme zu drehen. Später dann, Anfang der 1970er, hat er sich eine gebrauchte Kamera gekauft und gedacht: „Jetzt fängst Du an.“ Hat er.

138 Stunden Filmmaterial

Das Ergebnis dieser Entscheidung: 138 Stunden Filmmaterial und ein Potpourri an Themen. Er hat auch schon viele Ideen für seine nächsten Projekte. Was er genau als nächstes umsetzen wird, ist noch nicht sicher, weil sich ja viele Themen zufällig ergeben. Was sicher ist: „Der Akku ist immer geladen, die Kamera ist immer einsatzbereit.“

Weitere Informationen zu dem Kulturkinoprogramm gibt es unter Telefon (0 42 22) 80 65 43.