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Elektroauto für Ehrenamtliche Projekt für E-Mobilität nimmt Hürde im Ausschuss

Von Dirk Hamm | 10.05.2017, 23:18 Uhr

In der Ganderkeseer Ratspolitik ist die Ampel für das Projekt „Nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum“ auf Grün gestellt worden.

Der Ausschuss für Landwirtschaft, Umwelt- und Klimaschutz hat am Mittwochabend für die Empfehlung gestimmt, die für das Projekt bestimmten Haushaltsmittel freizugeben. Lediglich Volker Schmidt von den Freien Wählern votierte dagegen.

Baldige Förderzusage erwartet

In der Ratssitzung im Dezember war der entsprechende Haushaltsansatz mit einem Sperrvermerk versehen worden. Die endgültige Entscheidung trifft der Verwaltungsausschuss.

Ganderkesees Klimaschutzmanager Lars Gremlowski legte dar, dass noch im Mai, spätestens aber im Juni mit einer Förderzusage zu rechnen sei. Im Zuge der Bezuschussung würden voraussichtlich 80 Prozent der förderfähigen Ausgaben abgedeckt. Der Eigenanteil der Gemeinde liegt laut Verwaltungsvorlage bei unter 15.000 Euro.

Stromtankstelle für zwei E-Autos geplant

Die konkrete technische Gestaltung ist von den Projektpartnern – die Gemeinden Ganderkesee, Dötlingen, Dünsen und Kirchseelte sowie der Landkreis Oldenburg – bis Ende April nachjustiert worden. In Ganderkesee ist neben einem Ladeschrank für drei E-Bikes am Rathaus vorgesehen, auf dem Parkplatz an der Bergedorfer Straße gegenüber der Polizeistation eine Stromtankstelle für zwei Fahrzeuge zu errichten.

Nutzung für Ehrenamtliche kostenlos

Dort soll das anzuschaffende Elektroauto tagsüber geparkt und geladen werden. Aufgrund der Parkplatzknappheit hinter dem Rathaus ist der ursprüngliche Plan, dort die Ladeinfrastruktur vorzuhalten, geändert worden.

Laut Gremlowski soll der Kreis von Ehrenamtlichen, die über das E-Fahrzeug kostenlos verfügen können, in der Testphase auf den Seniorenbeirat, Seniorenbegleiter und den Arbeitskreis der Selbsthilfegruppen (ASG) beschränkt bleiben. Danach sei zu entscheiden, ob das Gefährt weiteren ehrenamtlichen Nutzergruppen zugänglich gemacht wird. Carsharing-Nutzer soll das Fahrzeug jedoch gegen eine Gebühr zur Verfügung gestellt werden.