Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Entdeckungsreise durch Bergedorf Schutzverein zeigt Bergedorfer Artenvielfalt

Von Antje Cznottka | 04.01.2015, 15:55 Uhr

Der Vorsitzende des Fuhrenkamp-Schutzvereins, Dr. Klaus Handke, wanderte am Sonntag mit rund 30 Interessierten durch die Umgebung von Bergedorf und zeigt den Pflanzen- und Tierreichtum in Ganderkesee

Bergedorf sei das artenreichste Gebiet der Gemeinde Ganderkesee, leitete Dr. Klaus Handke, Vorsitzender des Fuhrenkamp-Schutzvereins, die neun Kilometer lange Wanderung durch die Umgebung von Bergedorf am Sonntagmorgen ein. „Bergedorf ist sehr interessant. Es ist relativ dünn besiedelt. So konnte es einen großen Tier- und Strukturreichtum erhalten“, erklärte Handke.

Die Wanderung startet an der Feuerwehr in Bergedorf. Tatsächlich präsentierten sich die ersten Entdeckungen nach nur wenigen Schritten. Am Waldgebiet Feldhorst, das mit 20 Quadratkilometern ein relativ kleines, aber artenreiches Gebiet sei, hörten die Wanderer bereits Kohlmeisen, Eichelhäher, Spechte, Kleiber, Amseln und Zaunkönige. „Auch der einzige Steinkauz in der Gemeinde wurde in Bergedorf ausgemacht“, berichtete Handke. Darüber hinaus können Wanderer Rebhühner, zahlreiche Spechtarten, Hohltauben, Dohlen und auch Damwild in Bergedorf entdecken.

Von der Feldhorst aus spazierten die rund 30 Teilnehmer der Führung vorbei am Rand des Welsetals, an Kleingewässern und entlang des Jugendhof Steinkimmen.

Diese und rund 15 weitere Wanderungen bietet der Schutzverein Fuhrenkamp seit 2008 jährlich an. Sie sollen laut Handke Anregungen für eigene Wanderungen bieten. Darüber hinaus will der Schutzverein Wissenswertes über die regionale Landschaft und Tierwelt vermitteln. Informationen zu weiteren Wanderungen gibt es unter auf der Internetseite des Fuhrenkamp-Schutzvereins .