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„Entwicklungsschub“ Politik diskutiert Kunstrasenplatz am Huder Bach

Von Katja Butschbach | 01.10.2015, 09:06 Uhr

Die Gemeinde Hude überlegt, einen Kunstrasenplatz mit Leichtathletikanlage am Sportzentrum am Huder Bach anzulegen. Die Diskussion im Sozialausschuss ist unter großem Publikumsinteresse abgelaufen.

Die Fraktionen wollen die Möglichkeiten nun beraten.

Dietrich Fischbeck (Kommunalservice Nordwest) zeigte auf, was an der alten Anlage zu sanieren wäre, wenn kein Kunstrasenplatz angelegt würde. Mitte der 70er Jahre wurde die Anlage erstellt, 2016 oder 2017 müsse zum Beispiel die Dränage erneuert werden. Insgesamt 227.227 Euro müssten in die alte Anlage investiert werden.

Anlage würde Naturrasenplätze entlasten

Fischbeck zeigte die Vorteile eines Kunstrasenplatzes auf: Da der Kunstrasenplatz rund um die Uhr zu jeder Jahreszeit bespielt werden könne, käme es zu einer Entlastung der Naturrasensportplätze. Die Pflege des Kunstrasens sei günstiger als die des Naturrasens. Eine neue Anlage sei „ein Entwicklungsschub für Vereine und Schule“.

Gehe man von 682.000 Euro für den Kunstrasenplatz und 478.000 Euro für die Leichtathletikanlage aus, so ist laut Gemeinde vom Landessportbund je Anlage mit einer Förderung von 50.000 Euro zu rechnen, vom Kreis kämen je 100.000 Euro. Die Vereine würden 136.000 (Kunstrasen) und 96.000 Euro (Leichtathletik) zahlen. Auf Hude kämen Kosten von 395.600 (Kunstrasen) und 236.800 Euro (Leichtathletik) zu.