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Erntedankfest einmal anders „Zauberer“ Lavé fasziniert Publikum in Hengsterholz

Von A. Schnackenburg | 09.10.2016, 21:49 Uhr

Ungewöhnlicher Nachmittag in Hengsterholz: Zum Erntedankfest kam am Sonntag „Zauberer“ David Lavé, der die knapp 90 Gäste mit einer gut 45-minütigen Show faszinierte.

Hengsterholz. Nicht, dass das Kuchenbuffet enttäuscht hätte. Für den wahren Höhepunkt im Sportlerheim aber sorgte ein „Zauberer“: David Lavé faszinierte die knapp 90 Gäste des Ortsvereins Hengsterholz-Havekost zum Erntedankfest am Sonntag mit einer gut 45-minütigen Vorstellung.

Immer wieder Zuschauer nach vorne geholt

Anders als angekündigt verzichtete Lavé dabei allerdings darauf, dem Publikum seine Hypnosekünste vorzuführen. Stattdessen beschränkte er sich darauf, zu „zaubern“, verwandelte etwa einen 50-Euro-Schein in 100 Euro plus Spendenquittung. Immer wieder mischte sich Lavé unter die Gäste, suchte die Interaktion, holte einzelne Zuschauer zu sich nach vorn, um ihm bei seinen Nummern zu assistieren. Als Andenken trugen die Gäste modellierte Luftballons davon, Günter etwa, des Zauberers erster Assistent, einen Ballon in Gestalt eines Ochsen.

Immer wieder Komiker-Nummern

Zwischendurch befleißigte sich der Zauberer zur hör- und sichtbaren Freude des Publikums immer wieder als Komiker. Er biete auch eine Hypnose für Nichtraucher an. Sie trage den Titel „In zehn Tagen zum Kettenraucher“, erklärte er beispielsweise seinen Zuschauern, nachdem er das Jackett seines Assistenten Reinhard scheinbar angezündet und zum Rauchen gebracht hatte, ehe er es dem verdutzen Herrn unbeschadet zurückgab.

Angewandte Psychologie

Assistent Rainer wusste kurz darauf augenscheinlich kaum, wie ihm geschah, als der Zaubermeister ihn wie eine Handpuppe einsetzte und mit Zauberhut wie Zauberstab ausgestattet allerlei Konfetti und sonstigen Zierrat herbeizaubern ließ. Letztlich, so Lavé, handele es sich bei der Zauberei um nichts anderes als um angewandte Psychologie. Es komme darauf an, den Zuschauer mit Ablenkungsmanövern auf falsche Fährten zu führen. Wie das funktioniert, erklärte er beispielhaft an einem Trick mit Seidenpapier, das er zunächst zerriss, dann zu einer Kugel formte und schließlich auf wundersame Weise wieder „zusammenfügte“. Natürlich arbeitete er mit einer Dublette.