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Erweiterungsbau des Gymnasiums Ganderkeseer Schulleiterin will bei Belüftung am Ball bleiben

Von Thomas Deeken | 23.06.2015, 22:32 Uhr

Dr. Renate Richter, Leiterin des Gymnasiums Ganderkesee, bleibt hartnäckig: Sie hofft nach wie vor auf ein anderes Belüftungskonzept als derzeit vorgesehen für den geplanten Erweiterungsbau. Wichtig sei vor allem, dass alle Fenster geöffnet werden könnten, so die Direktorin.

Gemeinsam mit zwei Vertretern des Lehrerkollegiums hatte sich die Schulleiterin vor knapp drei Wochen verschiedene Belüftungsanlagen im Gymnasium Bad Essen angesehen . Zwei Anlagen hätten ihnen damals gut gefallen. „Besonders leise Anlagen, trockene, aber bessere Luft“ – so lautete das kurze Fazit nach der Inforeise. Außerdem ließen sich alle Fenster öffnen. Das habe auch der Hausmeister in Bad Essen als großen Vorteil beschrieben, sagte Richter.

Eine Woche später war das Ganderkeseer Trio erneut in Bad Essen. Diesmal gemeinsam mit Fachplaner Marco Peters und mit Ludger Krone, zuständiger Bauplaner beim Landkreis Oldenburg, die sich vor Ort ebenfalls ein Bild von den Belüftungsanlagen machen wollten. Laut Maik Ehlers, Leiter der Abteilung Schulen und Hochbau beim Landkreis, ist das Thema inzwischen überprüft worden. Ein Ergebnis wollte er allerdings noch nicht mitteilen. Vielmehr stehe das Gesamtprojekt am kommenden Dienstag in der öffentlichen Sitzung des Kreisschulausschusses auf der Tagesordnung. „Und da geht es auch um die Belüftung“, versicherte Ehlers.

Fenster sollen alle geöffnet werden können

Der Schulvorstand des Gymnasiums möchte, dass in jedem Unterrichtsraum so viele Fenster geöffnet werden können, dass eine ausreichende Frischluftversorgung auch möglich ist, wenn die Lüftungsanlage ausgeschaltet ist, um beispielsweise während einer Klausur die Geräuschbelastung zu verringern. Die Lüftungsanlagen sollten darüber hinaus in Nebenräumen beziehungsweise im Flur angebracht werden.