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Erweiterungsbau vor Fertigstellung Mobiliar fürs Ganderkeseer Gymnasium kommt erst mit Verspätung

Von Thomas Deeken, Thomas Deeken | 03.12.2016, 09:32 Uhr

In den Weihnachtsferien sollen vier von acht Containern auf dem Schulhof des Gymnasiums Ganderkesee abgebaut werden. Zum Jahresbeginn kann in acht von 17 Klassenräumen des Erweiterungsbaus unterrichtet werden. Für die anderen gibt es zunächst noch keine Möbel.

Aus dem kompletten Umzug in den neuen Erweiterungsbau des Gymnasiums Ganderkesee zum Beginn des neuen Jahres wird nichts. Der Grund: Das Mobiliar für einen Großteil der Räume wird voraussichtlich erst Ende Januar geliefert. Das sagte Maik Ehlers, Leiter des Amtes Schulen und Hochbau beim Landkreis Oldenburg, auf dk-Nachfrage. Ursprünglich sollte die Übergabe des neuen Gebäudes sogar schon nach den Herbstferien sein. Doch da habe es unter anderem Probleme mit dem Estrich gegeben, der nicht schnell genug trocknen wollte.

Vier Container sollen in den Ferien verschwinden

Derzeit werden noch zahlreiche Schüler des Gymnasiums in acht Containern auf dem Schulhof unterrichtet. In den Weihnachtsferien sollen, anders als zunächst gedacht, lediglich vier verschwinden. Die anderen würden erst im neuen Jahr abgebaut.

Mobiliar-Lieferung verzögert sich

Mit dem Mobiliar aus den Containern sollen laut Ehlers acht Klassenräume im neuen Erweiterungsbau ausgestattet werden. Für die anderen neun Unterrichtsräume seien neue Möbel vorgesehen. Die würden aber ebenso mit Verzögerung angeliefert wie die Ausstattung für die beiden EDV-Fachräume und den Schüleraufenthalt.

Sobald die Container abgebaut sind, soll es nach Angaben des Amtsleiters auch mit dem Thema Schulhofgestaltung weitergehen. Dabei gehe es zunächst um die Fläche zwischen dem neuen und dem alten Gebäude, die aus Sicherheitsaspekten zunächst einmal provisorisch geschlossen werde. Zu den ersten Plänen: Ein Feld für Ballspiele soll erhalten bleiben. Außerdem sollen Spielgeräte, vor allem die von den Schülern geliebte „Schwabbelmatte“ zum Herumtoben, wieder aufgestellt werden. Auch die Vorschläge von Landschaftsarchitekt Hajo Flemmig aus Oldenburg, der, wie berichtet, im September Ideen von den Schülern zur Schulhofgestaltung aufgenommen hatte, sollen beim Entwurf für den neuen Pausenhof mit berücksichtigt werden, so Ehlers.

Endgültige Entscheidung im Kreistag

Mit einer schnellen Umsetzung der Pläne sei allerdings nicht zu rechnen. Schließlich müsse das Thema am 7. Februar noch im Kreisschulausschuss beraten werden. Eine endgültige Entscheidung soll am 28. März in der Sitzung des Kreistages fallen.

Kosten in Höhe von 4,25 Millionen Euro

Zu den Kosten für den neuen Schulhof konnte Ehlers noch nichts sagen. Wohl aber dazu, wie teuer Erweiterungsbau, Inventar und Teile der Außenanlage werden. „Wir bleiben in dem geplanten Rahmen in Höhe von 4,25 Millionen Euro“, so der Amtsleiter.

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