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Experimentiertag mit Studenten Ganderkeseer Grundschule verstärkt Kooperation mit Uni

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 07.03.2017, 15:30 Uhr

Schüler und Schulleiter René Jonker haben am Dienstag eine Plakette mit einem neuen Titel am Eingang zur Grundschule Lange Straße angebracht: Die Schule nennt sich ab sofort „Forschergrundschule“.

Der Hintergrund: Mit einem Experimentiertag erweitert die Einrichtung ihre Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg. Lehramtsstudenten führen am 7. Juni mit allen Klassen naturwissenschaftliche Experimente zu Forschungsfeldern wie Luft, Wasser oder Magnetismus durch. „Da wählen wir nach Absprache bestimmte Phänomene aus“, sagte Dr. Ines Oldenburg vom Institut für Pädagogik der Universität, „die Themen sind aus dem Lehrplan der Schule entnommen.“

Rund 90 Studenten wollen bei diesem Projekttag die erlernte pädagogische Theorie in der Unterrichtspraxis umsetzen. Die Schüler der Grundschule werden an „grundlegende Zyklen der Wissenschaft herangeführt“ und können am Nachmittag des Experimentiertages ihren Eltern die Ergebnisse ihrer Forschungen vorstellen.

Zusammenarbeit mit Universität etablieren

Die bundesweite Bildungsstiftung „Haus der kleinen Forscher“ hat der Grundschule damit einhergehend die Plakette mit der Aufschrift „Forschergrundschule“ zukommen lassen. Im Landkreis Oldenburg ist die Grundschule Lange Straße die erste Schule mit diesem Titel.

 Die Schule hat mit dem Methodenkompetenztag im Januar bereits ihre Zusammenarbeit mit der Uni Oldenburg verstärkt. „Wir planen, Nachhaltigkeit in diese Zusammenarbeit zu bekommen“, sagte Schulleiter René Jonker. Wenn sich der nun halbjährig stattfindende Experimentiertag etabliert hat, wird auch den Schülern die Bedeutung des Titels „Forschergrundschule“ bewusst, sagte Oldenburg.