Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Fachgeschäft in Ganderkesee Ohne Lehrlinge geht es nicht bei Ordemann in Bürstel

Von Antje Cznottka, Antje Cznottka | 23.02.2016, 18:32 Uhr

Die Firma Ordemann & Sohn OHG in Bürstel hat sich die SPD-Fraktion am Montag angeschaut. Geschäftsführer Alfred Ordemann achtet bei Kunden, Angestellten und Azubis auf Qualität und gute Laune.

„Wir sind ländlich und wir bleiben ländlich“, erklärt Alfred Ordemann, Geschäftsführer der Ordemann & Sohn OHG in Bürstel. „Wer etwas will, kommt auch her.“ Der Betrieb hat sich auf den Verkauf von Garten- und Motorgeräten spezialisiert und tut einiges dafür, sich in der Konkurrenz zu großen Ketten oder dem Internet zu behaupten. „Wir halten viel Ware vor. So können die Kunden auch auf den Rasenmähern Probe sitzen“, sagt Ordemann. Davon konnten sich einige Mitglieder der SPD-Fraktion überzeugen, die den Betrieb am Montagabend besichtigt haben.

Beratung und Service sind die Stärken der Firma Ordemann in Bürstel

Darüber hinaus legt Ordemann wert darauf, dass seine 15 Mitarbeiter in der angeschlossenen Werkstatt, im Verkauf und im Büro regelmäßig geschult werden. So erhalte er den guten Standard im Service. „Unsere Stärken sind Beratung und Service. Wir haben einen Hol- und Bringdienst und eine gute Werkstatt“, zählt Ordemann auf. Auf die Qualität achtet Ordemann, der den Betrieb bereits in der dritten Generation leitet, nicht nur für die Kunden. Höhenverstellbare Hebebühnen, Werkbänke in unterschiedlichen Höhen und viel Tageslicht und ein gutes Miteinander sollen auch für Zufriedenheit unter den Angestellten sorgen.

„Ohne Lehrlinge geht es nicht“ in Bürstel

Stolz ist Ordemann darauf, dass er einige seiner Mitarbeiter hat „aufwachsen“ sehen. Schon bei Praktikanten hält er Ausschau nach potenziellen Azubis. „Ohne Lehrlinge geht es nicht“, stellt Ordemann klar. „Vor zwei Jahren haben wir den 50. Azubi seit der Gründung eingestellt“, erinnert sich der Landmaschinenmechaniker. Um die Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker attraktiv zu gestalten, habe er sich dafür eingesetzt, dass auch seine Azubis im Ausland Erfahrungen sammeln können. Gemeinsam mit der Handwerkskammer hat er einen Azubi nun das erste Mal für drei Wochen zu einem italienischen Unternehmen schicken können. „Auch im Handwerk ist es wichtig, in die Weltgeschichte zu gehen.“

Ordemann plant keine Veränderungen im Betrieb

Vergrößern will Ordemann den Betrieb vorerst nicht. „Wenn wir bisher etwas im Betrieb verändert haben, waren wir uns immer sicher“, erklärt der Geschäftsführer. Bis sich dieses Gefühl nicht einstellt, bleibt alles beim Alten in der Ordemann & Sohn OHG.