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Familienfreundliche Attraktion Viel Wild und wenig Hektik im Tierpark Ostrittrum

Von Thomas Breuer | 01.03.2016, 08:28 Uhr

Bewegungs- und Spielangebote, 500 Tiere und noch manches mehr: Familie Riesmeier hat ihr 18 Hektar großes Areal bis zum 30. Oktober wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

Biberratte, das klingt wenig attraktiv. Tanja Riesmeier spricht bei ihren Neuzugängen im Wild- & Freizeitpark Ostrittrum lieber von Nutrias. Sechs an der Zahl sind es, die, aus dem Wildpark Schwarze Berge südlich von Hamburg stammend, jetzt in Ostrittrum ein eigenes Gehege bekommen haben. Genau wie die zwei Luchse aus Rheine, denen in Kürze zwei weitere aus Braunschweig folgen werden.

Bis zum 30. Oktober täglich geöffnet

Seit dem vergangenen Samstag ist die Freizeitattraktion auf Dötlinger Gebiet wieder täglich bis 30. Oktober geöffnet, und schon das erste Wochenende hat die Massen gelockt. Am Sonntag waren alle Parkplätze belegt. Auf 18 Hektar scheint das Konzept auch in der neuen Saison aufzugehen. Ein Konzept, das auf viel Bewegung und direkte Nähe zu mehr als 500 Wildtieren zielt – die Neuzugänge eingeschlossen. Etwa 30 Arten sind darunter vertreten, vom Storch bis zum Affen.

Vor vier Jahrzehnten hat alles begonnen

Der gesamte Park ist eine Familien- und damit auch Herzensangelegenheit. Vor vier Jahrzehnten kauften Helmut und Ursula Riesmeier das Areal, das sie als Altersruhesitz vorgesehen hatten. Schnell merkten sie, dass dort schon immer gerne Menschen spazieren gingen und entwickelten das Ganze zusammen mit ihrem Sohn Thomas und dessen Frau Tanja Stück für Stück weiter zum heutigen Wildpark, hinter dem sich im Kern ein landwirtschaftlicher Betrieb verbirgt.

Neu sind die große Wellenrutsche und der Kletterberg

„Vor allem Kinder bis zum Ende des Grundschulalters finden es hier toll“, sagt Tanja Riesmeier. Die Hektik anderer großer Freizeitparks hat noch nicht Fuß gefasst, und die Betreiber arbeiten daran, dass das so bleibt. Ausgediente Action-Spielgeräte sind in der Winterpause durch neue Attraktionen ersetzt worden, die stärker auf aktive Bewegung zielen. Nautik-Jet, Luna-Loop und Komet sind Geschichte, dafür gibt es jetzt eine große Wellenrutsche und einen Kletterberg.

Alles überschaubar und eingezäunt

Erfreut sind die Betreiber, dass sich auch einzelne Erwachsene mit mehreren Kindern bei ihnen wohlfühlen. „Es ist hier alles überschaubar und eingezäunt“, sagt Tanja Riesmeier. Attraktiv ist für viele Familien auch, dass sie ihre Verpflegung mit in den Park bringen dürfen. Wer möchte, kommt allein mit dem Geld für den Eintritt aus. Darin enthalten sind sogar die Fahrten mit den Tretbooten.

Bei so viel Abwechslung wollen viele mehrmals im Jahr kommen. Die Nachfrage nach Saisonkarten hat es schon am ersten Wochenende der Saison 2016 angedeutet.