Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Familientag im Hasbruch 2016 Hasbruchfreunde wollen für Huder Urwald werben

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 27.07.2016, 18:56 Uhr

Jungen Familien einen schönen Tag im Wald bereiten und sie so für den Erhalt des Urwalds zwischen Ganderkesee und Hude begeistern, das ist das Ziel des mittlerweile 8. Hasbruchtages am Sonntag, 28. August.

Noch familienfreundlicher als zuvor gestalten die Freunde des Hasbruchs mit weiteren Institutionen das Fest in diesem Jahr.

„Wir haben Anregungen von früheren Besuchern aufgegriffen und etwa die Länge der Routen verkürzt“, sagte Anke Fink-Heinemann, Vorsitzende der Hasbruchfreunde, am Mitwochnachmittag bei der Programmvorstellung.

Organisiert wird der Tag von den Vereinsmitgliedern Wiltrud Schauer, Brigitte Sprung, Elisabeth Kühling, Gisela Behrends und Anke Fink-Heinemann sowie von Vertretern der Niedersächsischen Landesforsten.

Kürzere Wegstrecken als zuvor

Erstmals gibt es drei unterschiedlich lange Wegstrecken zum Treffpunkt, der Jagdhütte mitten im Wald: Vom Parkplatz Am Forsthaus (Vielstedt) aus läuft man 1,22 Kilometer, von Falkenburg sind es 1,56 und von Bookholzberg aus müssen 2,9 Kilometer bewältigt werden.

Späterer Beginn

Auch das sonntägliche Familienfrühstück haben die Organisatoren berücksichtigt. Gäste können ihre Wanderung zur Jagdhütte nun zwischen 11 und 13 Uhr antreten. Jede Wegstrecke hat neben dem Start, an dem die Laufzettel ausgegeben werden, vier Mitmach-Stationen: Gefragt wird etwa „Was gehört nicht in den Wald?“. Auch Baumhöhen müssen gemessen und Tiere ihrem Lebensraum zugeordnet werden. Ebenfalls kann über einen Baumstamm balanciert werden. Wer alles absolviert hat, bekommt am Ende an der Jagdhütte eine Urkunde.

Umfangreiches Programm für Kinder

Doch das ist längst nicht alles. So bietet das bei der Jagdhütte bis 15.30 Uhr dauernde Programm etwa Basteln mit Naturmaterialien. Veranstaltet wird dies vom RUZ Hollen. Auch das Technische Hilfswerk und die Feuerwehr Hude bieten Aktionen an. Die Pfadfinder sind dabei und Bildhauer Wolf E. Schultz bietet Tonarbeiten für Kinder. Die Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst stellt Waldtiere vor, auch ist die Jagdhütte zur Besichtigung frei.

Kunst mit der Kettensäge

Bei den Landesforsten wird es brachial-künstlerisch. Mit der Kettensäge werden Skulpturen aus Baumstämmen geformt. Waldspiele runden das Angebot ab.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt. Helfer werden aber noch von den Hasbruchfeunden gesucht. Wer sich beteiligen will, erreicht Anke Fink-Heinemann unter der Nummer (0173) 24 36 075.