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Fasching 2016 in Ganderkesee Fasching: Weniger volltrunkene Jugendliche beim Umzug

Von Antje Cznottka, Antje Cznottka | 06.02.2016, 21:00 Uhr

Der Fasching um den Ring wird von vielen Narren gern feuchtfröhlich gefeiert. Damit Jugendliche sich dem nicht anschließen, waren am Samstag wieder Jugendschützer unterwegs.

Zwei Teams des Jugendschutzes waren am Samstag beim Fasching um den Ring in Ganderkesee unterwegs. „Wir haben uns schon vor dem Umzugsbeginn umgesehen“, erklärt Dirk Emmerich vom Jugendamt und verweist auf das Thema „Vorglühen“.

Jugendschutz im Ganderkeseer Ortskern an Fasching unterwegs

Beliebte Treffpunkte vor, während und nach dem Umzug seien die Plätze beim Famila-Markt und der Shell-Tankstelle. „Wir sind aber überall im Ortskern unterwegs“, sagt Sebastian Nitsch, Jugendpräventionsbeamter der Polizei.

Minderjährige mit hartem Alkohol in Ganderkesee erwischt

Und tatsächlich schon vor 15 Uhr hatten die insgesamt acht Jugendschützer vier Minderjährige zwischen 14 und 16 Jahren aufgegriffen, deren Rücksäcke mit „hartem“ Alkohol prall gefüllt waren. „Die Alkoholmenge war schon erstaunlich“, attestiert Emmerich.

„Alle vier konnten keinen Ausweis vorlegen, also haben wir sie auf die Wache gebracht“, berichtet Nitsch. Die Personalien der Jugendlichen seien hier überprüft, ein Atemalkohltest vorgenommen und die Eltern informiert worden.

Weniger Jugendliche trinken beim Ganderkeseer Fasching Alkohol

„Der Umzugstag ist eher gesittet abgelaufen“, fasst Emmerich seine Erfahrungen am Samstagabend zusammen. Neben den vier Jugendlichen, denen er und sein Team den Alkohol abgenommen hatten, gab es noch einen weiteren Vorfall. „Das zweite Team hat einigen leicht alkoholisierten 16- bis 18-Jährigen harten Alkohol abgenommen“, sagt Emmerisch. Die Lage sei insgesamt mit Blick auf die Vorjahre gleichbleibend gut.

Das sei auch den Maßnahmen der GGV zu verdanken. „Das Personal wird gut geschult und wirft bis zum Schluss ein Auge darauf, dass Jugendliche keinen Alkohol bekommen und nicht zu lange in den Zelten feiern“, erklärt Nitsch.