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Fasching 2017/ 2018 Zoff hinter den Kulissen des Ganderkeseer Faschings

Von Thorsten Konkel, Thorsten Konkel | 13.06.2017, 16:33 Uhr

Es gärt hinter den Kulissen des Ganderkeseer Faschings, das Regie-Team hat sich kurzfristig getrennt, Kirstin Rohlfs und Jens Hambach machen zunächst als Duo weiter.

Jetzt haben sich die unterschiedlichen Sichtweisen und Auffassungen über die Arbeit in einem jähen Auseinanderbrechen des fünfköpfigen Teams entladen: Während die 2015 neu hinzugekommenen Regie-Mitglieder Kirstin Rohlfs und Jens Hambach weiter fleißig für den Faschingsauftakt und die Büttenabende 2018 planen, haben Sina Kuhrke, Carlos Fleischer und Gerrit Meyer kurzfristig ihren Rückzug aus dem Team angekündigt.

Meyer will dem Fasching sogar ganz den Rücken kehren.

Hauptversammlung am Mittwoch

Bekannt geben wollte der Faschingsveranstalter, die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV), diese Veränderung eigentlich erst auf der am Mittwoch ab 20 Uhr im Oldenburger Hof stattfindenden Jahreshauptversammlung.

Kuhrke, Meyer und Fleischer hatten sich jedoch bereits von den Aktiven per E-Mail verabschiedet.

Die Presse muss draußen bleiben

Die Presse ist zu der GGV-Jahreshauptversammlung am Mittwochabend ausdrücklich nicht zugelassen, teilte GGV-Sprecher Timo Vetter nach Rücksprache mit dem Präsidium mit.

Vetter bestätigte, dass sich die Regie zuletzt in zwei Lager aufgespalten habe. Das GGV-Präsidium mische sich aber grundsätzlich nicht in die Personalentscheidungen der Gruppen ein. Gleichwohl bedauere man den kompletten Rückzug von Gerrit Meyer, dies vor allem in Hinblick auf seine großen Leistungen als Moderator von Faschingsveranstaltungen.

Zurück zur Tagesordnung

Unterdessen geht das nun verkleinerte Regieteam zur Tagesordnung über. Für Donnerstagabend haben Rohlfs und Hambach die Gruppen der Bühnen-Aktiven in den Oldenburger Hof zu einer Information über die neue interne Aufstellung sowie über die Programmplanungen eingeladen. „Wir konzentrieren uns nun erst mal darauf, das Programm für den 11.11. abzuschließen und die Vorbereitungen für die Büttenabende anlaufen zu lassen“, blickte Rohlfs voraus. Eine spätere Verstärkung schloss das jetzige Regie-Duo nicht aus.

Faschingsfamilie soll zusammenrücken

Die Faschingsfamilie müsse noch enger miteinander arbeiten, wünschte sich Rohlfs. Auf gutem Wege sei der Ansatz, nach dem erfolgreichen Aufbau eines Sänger-Pools ebenso bei Redebeiträgen zu verfahren. Rohlfs: „Unser Werben um Comedians, Redner oder Leute, die Gesangsparodien machen, ist vielversprechend.“ Generelles Ziel des Regie-Duos sei es, das ganze Jahr für die Aktiven ansprechbar zu sein, beteuerte Rohlfs